Mi., 04.11.2015

Gymnasium Nottuln Naschen mit gutem Gewissen

Stellten ihr Projekt bei der Zertifizierung Nottulns zur Fairtrade-Town vor: die Schülerinnen und Schüler von GYNO „fair nascht“.

Stellten ihr Projekt bei der Zertifizierung Nottulns zur Fairtrade-Town vor: die Schülerinnen und Schüler von GYNO „fair nascht“. Foto: Lukas Splitthoff

Nottuln - 

Am 16. November startet die Schülerfirma GYNO „fair nascht“ mit dem Verkauf fair gehandelter Produkte.

Bewusster genießen und dabei nachhaltig handeln – das ist das Motto des Projektkurses Wirtschaft der Q2 des Gymnasiums Nottuln . Hinter dem Namen GYNO „fair nascht“ verbirgt sich die Schülerfirma des Kurses, die in Zukunft fair gehandelte Produkte an die Schulgemeinde verkaufen will. Angeleitet wird das Projekt von der Lehrerin Judith Rücker-Imkamp .

Die Schülerfirma wird von den Schülerinnen und Schülern des Kurses geführt und organisiert. Das Projekt soll ihnen zum einen die Möglichkeit geben, Abläufe in einem Unternehmen nachzuvollziehen, zum anderen werden die Mitschüler auf ungerechte Arbeitsbedingungen in den Produktionsländern und die Ausbeutung der Arbeiter aufmerksam gemacht, schreiben die Schüler in einer Pressemitteilung. Dahinter steckt die Motivation, einen faireren und nachhaltigeren Konsum zu ermöglichen und auf lokaler Ebene zu einer gerechteren Welt beizutragen.

Der Verkauf der Produkte soll am 16. November beginnen. Täglich kann man in der zweiten großen Pause in der Mensa des Gymnasiums fair gehandelte Snacks erwerben. Zur Produktpalette zählen zum Beispiel Gummibärchen, Schokoriegel und andere Leckereien, die beim „Eine-Welt-Shop“ bestellt werden.

Eine Ausweitung des Angebots sowie das Auftreten auch bei anderen schulinternen Veranstaltungen wie beim Elternsprechtag des Gymnasiums am 20. November sind bereits in Planung.

Der Kurs hatte sein Projekt bereits bei der Zertifizierung der Gemeinde Nottuln zur Fairtrade-Town präsentiert und den Anwesenden die Idee von GYNO „fair nascht“ näher gebracht. Ziel ist es, die Schule als Fairtrade-School zu zertifizieren.

Als Startkapital hat die Schülerfirma Spenden von Edeka Kretschmer, Sparkasse Westmünsterland, Kanzlei Rump & Partner und Steuerberatung Brede und Wulf GbR erhalten, für die sich die Kursteilnehmer bedanken. Zukünftige Gewinne werden auf Beschluss der Kursteilnehmer an die lokale Flüchtlingsinitiative gespendet. „Der Projektkurs freut sich auf den Verkaufsstart und hofft auf den Erfolg seines Unternehmens“, heißt es abschließend. 

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