Fr., 27.11.2015

Schenkung Wunderschönes Modell begeistert

Der Aufbau des imposanten Kirchenmodells aus Baumberger Sandstein ist geschafft. Heinrich Neiteler, Tobias Schleutker und Artur Nazaran (v.l.) sind zufrieden.

Der Aufbau des imposanten Kirchenmodells aus Baumberger Sandstein ist geschafft. Heinrich Neiteler, Tobias Schleutker und Artur Nazaran (v.l.) sind zufrieden. Foto: Ludger Warnke

Nottuln - 

Heinrich Neiteler hat sein Modell der Pfarrkirche St. Martinus dem St.-Elisabeth-Stift geschenkt. Und damit große Begeisterung ausgelöst.

Von Ludger Warnke

Bewohner, Mitarbeiter und Gäste im Altenheim St.-Elisabeth-Stift sind sich einig: „Wunderschön!“, „Einfach toll!“, „Unglaublich!“. Das große Sandsteinmodell der Pfarrkirche St. Martinus Nottuln fasziniert alle.

Heinrich Neiteler, gelernter Steinmetz, hat vor rund zehn Jahren das Kirchenmodell in seiner Freizeit in zweijähriger Arbeit aus dem heimischen Baumberger Sandstein geschaffen. Nun steht das Modell in der Cafeteria des St.-Elisabeth-Stifts – dauerhaft. Der 79-Jährige vom Baumberg schenkt es der Einrichtung. „Ich denke, hier ist ein guter Platz dafür“, sagt Neiteler zufrieden.

Dankbar und zufrieden ist auch Tobias Schleutker, Leiter des St.-Elisabeth-Stifts. „Die Kirche kommt quasi zu den Menschen im Altenheim“, freut er sich. Schleutker ist überzeugt, dass das imposante, aus etwa 60 Teilen bestehende Kirchenmodell im Maßstab 1:33 (ein Meter der Originalkirche sind drei Zentimeter am Modell) viele Besucher anziehen wird.

Heinrich Neiteler hatte schon lange nach einem Platz für die St.-Martinus-Kirche gesucht. Über Conni Klopmeier, eine gute Bekannte der Familie, ergab sich der Kontakt zum St.-Elisabeth-Stift. Und nicht nur das. Conni Klopmeier fragte auch bei dem jungen Steinmetz- und Bildhauermeister Artur Nazaran an, der vor Kurzem in Nottuln seine Werkstatt eröffnet hat, ob er beim Aufbau mithelfen könne. Dieser sagte sofort zu und baute gestern zusammen mit Heinrich Neiteler das 300 Kilogramm schwere Kirchenmodell auf. Auch Artur Nazaran zeigte sich sehr beeindruckt von dem Detailreichtum und der meisterlichen Arbeit. Der junge Steinmetzmeister sicherte auch zu, sollte mal eine Beschädigung auftreten, werde er sich ehrenamtlich um die Reparatur kümmern.

Das freut auch Heinrich Neiteler, der sein Werk nun in guten, fachmännischen Händen weiß.

Übrigens: Der 79-Jährige hat nicht nur die St.-Martinus-Kirche nachgebaut, sondern auch die St.-Dionysius-Kirche Havixbeck (zu sehen im Sandstein-Museum) und die St.-Johannis-Kirche Billerbeck (zu sehen im St.-Ludgerus-Stift).

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