Baumberger Männerchöre
„Ich hab dein Knie gesehn“

Nottuln -

Mit bekannten und beliebten Liedern trumpften die Baumberger Männerchöre aus Nottuln, Appelhülsen, Havixbeck und Bösensell bei ihrem großen Gemeinschaftskonzert auf. Diesmal war der MGV Nottuln Gastgeber.

Montag, 25.04.2016, 19:04 Uhr

Der MGV Nottuln war Gastgeber des Gemeinschaftskonzertes der Baumberger Männerchöre aus Nottuln, Appelhülsen, Havixbeck und Bösensell.
Der MGV Nottuln war Gastgeber des Gemeinschaftskonzertes der Baumberger Männerchöre aus Nottuln, Appelhülsen, Havixbeck und Bösensell. Foto: Dieter Klein

Zwischen den Komponisten Friedrich Silcher und Udo Jürgens liegen gut 200 Jahre. Am Sonntag trafen sich dennoch beide im Forum des Gymnasiums. Denn Lieder beider Künstler standen auf dem Programm des alljährlichen großen Gemeinschaftskonzertes der Baumberger Männerchöre .

Michael Küper als Vorsitzender des gastgebenden MGV Nottuln begrüßte die Gäste und erklärte, was jetzt wieder in ist: die „Liedertafel“. „Singende Männer, Freunde aus allen Berufsgruppen und Gesellschaftsschichten, die sich damals und heute wieder in den Kneipen trafen und treffen, um zu singen.“

Am Sonntagnachmittag waren mehr als 100 Sänger von vier Baumberger Männerchören im Forum zusammengekommen, „um hier mit fröhlichen Liedern ihrer Freude am Leben Ausdruck zu verleihen“, wie Michael Küper formulierte. Mit dabei der MGV „Eintracht“ Appelhülsen mit seinem Dirigenten Reinhold Kollenberg, der MGV „Cäcilia“ Havixbeck unter der Leitung von Karl-Heinz Gerdemann, der MGV „Cäcilia“ Bösensell mit dem Dirigenten Martin Heinrichs und schließlich der MGV Nottuln mit seinem Chorleiter Peter Heinrich.

Konzert der Baumberger Männerchöre

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  • Foto: Dieter Klein
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Die zumeist schon reiferen Barden waren nicht allein gekommen. Ihre in etwa gleichaltrigen Fans füllten das Forum bis in die letzte Reihe. Und gerieten schnell in Entzücken. Denn viele Melodien, die sie schon aus ihrer Jugendzeit kannten und bis heute nicht vergessen haben, hatten die Sänger im Programm: das unvergessene „Musik ist Trumpf“ von Heinz Gietz, Udo Jürgens Ohrwurm „Ich war noch niemals in New York“ und Paul Linkes beschwingtes „Spiel mir eine alte Melodie“.

Die Stimmung stieg von Satz zu Satz. Selbst Graupelkörner draußen konnten Robert Schumanns „Frühlingsgruß“ nicht übertönen. Die Gäste im Forum lachten über Henry Valentinos „Ich hab dein Knie gesehn“ und lauschten entzückt, als 100 Sänger zum großen Finale Silchers „Schifferlied“ anstimmten. Das Lied, in dem es so poetisch malerisch heißt: „Es löscht das Meer die Sonne aus . . .“

Und später, an der „Liedertafel“ in der Mensa, klang es fast schon beschwörend: „So treffen wir uns schon seit nunmehr 21 Jahren. Wir, die Baumberger Sänger.“ Was auch Bürgermeisterin Manuela Mahnke rührte: „Ich habe Ihnen zu danken. Ist draußen auch schlechtes Wetter, tragen Sie die Freude in unsere Herzen. Und dass Sie das alles gemeinsam machen, ist ganz in meinem Sinne.“

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