Sa., 09.01.2016

Standesamtstatistik Punktlandung in letzter Minute

Insgesamt 157 Geburten von Nottulner Neubürgern hat das Standesamt im vergangenen Jahr gezählt. Ein Junge und ein Mädchen wurden in der Baumbergegemeinde selbst geboren.

Insgesamt 157 Geburten von Nottulner Neubürgern hat das Standesamt im vergangenen Jahr gezählt. Ein Junge und ein Mädchen wurden in der Baumbergegemeinde selbst geboren. Foto: dpa

Nottuln - 

Das Standesamt hat bei den Eheschließungen einen Punktlandung hingelegt: Genau 100 Paare gaben sich das Ja-Wort.

Von Frank Vogel

Die Standesbeamtinnen Maria Barth und Kati Zurhausen stecken sich in jedem Jahr ein Ziel. Im vergangenen Jahr wollten sie bei den Eheschließungen – wie im Jahr 2014, als es 102 Trauungen gab – mindestens wieder die 100 „vollmachen“. Und das gelang sozusagen in letzter Minute. „Die Anfrage für die 100. Trauung kam am 28. Dezember aus Münster“, schmunzelt Maria Barth. Und so habe sie am 30. Dezember noch die Eheschließung Nummer 100 durchführen können.

Unter den 100 Trauungen waren im vergangenen Jahr 65 Paare aus Nottuln. Bei sechs Eheschließungen war eine Person aus Nottuln, bei 29 kamen beide Partner von auswärts. Hinzu kamen noch eine nachbeurkundete Eheschließung (bei der Nottulner im Ausland geheiratet hatten) und zwei Lebenspartnerschaften, bei denen sich Partner gleichen Geschlechts das Ja-Wort gegeben haben, beide Paare kamen aus Nottuln. 17 Nottulner Paare heirateten auswärts.

International ging es in den vergangenen Jahren im Nottulner Standesamt zu. Und das war auch 2015 nicht anders. Im Eheschließungsprüfungsverfahren waren diesmal elf Nationen vertreten (nicht alle Paare heirateten dann auch tatsächlich hier): Polen, Türkei, Niederlande, Slowakei, Tschechien, Kasachstan, Philippinen, Italien, Finnland, Thailand und Portugal. Im jetzt begonnenen Jahr wird es so weitergehen. Menschen aus Tunesien, Frankreich, dem Kosovo, der Russischen Föderation, Ägypten, den USA, Marokko und Ungarn möchten hier heiraten und haben ihre Unterlagen zur Prüfung im Standesamt eingereicht.

Die Zahl der Sterbefälle war im vergangenen Jahr hoch: 199 Nottulner verstarben entweder in Nottuln (127) oder auswärts (72). Das war der höchste Wert seit dem Jahr 2002, als 207 Todesfälle gezählt wurden. 132 auswärtige Bürger verstarben im vergangenen Jahr in Nottuln.

Weil das Nottulner Krankenhaus keine Entbindungsstation hat, erblicken Nottulner Kinder in der Regel an anderen Orten das Licht der Welt. Doch diesmal sind ein Mädchen und ein Junge in der Baumbergegemeinde geboren. 155 weitere kleine Nottulnerinnen (84) und Nottulner (71) wurden 2015 auswärts geboren. Drei Kinder von Nottulnern kamen im Ausland zur Welt.

Bei den beliebtesten Vornamen für Neugeborene gab es 2015 bei den Mädchen zwei „Siegerinnen“: die Namen Emma und Mia wurden je viermal gewählt, es folgten Emily, Hannah, Jana, Lena und Marie, die je dreimal als Namen für die neuen Erdenbürgerinnen ausgesucht worden sind. Anna, Frieda, Jule, Leni, Lina, Marla und Nora wählten die Eltern je zweimal.

Bei den Jungen machte Jonas das Rennen. Dieser Name wurde viermal gewählt. Je dreimal wurden die Jungen Anton, Emil oder Jakob genannt. Zweimal wählten die Eltern die Namen Elias, Henri, Jonathan, Lennard, Mats und Paul für ihre Stammhalter.

Eine nette Entdeckung am Rande machten die Standesbeamtinnen, als sie die Vornamenstatistik erstellten: Die meisten der gewählten Mädchennamen beginnen mit dem Buchstaben „M“ (19), und die meisten Jungennamen beginnen mit einem „J“ (15).

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