Mi., 17.02.2016

Ortskern Nottuln Freies WLAN-Netz wächst

Computerexperte Christian Hommel bietet ebenfalls WLAN über Freifunk an. „Es wäre schön, wenn wir das flächendeckend hinbekommen“, sagt er.

Computerexperte Christian Hommel bietet ebenfalls WLAN über Freifunk an. „Es wäre schön, wenn wir das flächendeckend hinbekommen“, sagt er. Foto: Ludger Warnke

Nottuln - 

Martin Schürmann hat den Anfang gemacht. Inzwischen sind andere eingestiegen: Im Nottulner Ortskern gibt es immer mehr Hotspots, an denen man freies WLAN empfangen kann.

Von Ludger Warnke

Das Netz an freien WLAN-Hotspots im Nottulner Ortskern wächst. Vor dreieinhalb Wochen war Martin Schürmann am Stiftsplatz noch der Einzige, der über die Initiative Freifunk Münsterland freies WLAN für Kunden und Passanten im Umfeld seines Geschäftes anbot (wir berichteten). Nun sind weitere Unternehmen diesem Schritt gefolgt. Der Friseursalon Karen Stückenschneider, das Computergeschäft Christian Hommel, das Unternehmen 361gradmedien und das Fahrradgeschäft Sascha Hanning – um nur einige zu nennen – bieten ebenfalls freies WLAN an. Und die Liste wächst beinahe täglich. Gestern Nachmittag fiel auch im Geschäft von Matthias Busza an der Stiftsstraße die Entscheidung: „Da machen wir mit.“

„Das freie WLAN ist in erster Linie ein Serviceangebot für unsere Kunden“, erläutert Karen Stückenschneider. Viele haben ihre mobilen Geräte immer dabei und schätzen es, wenn sie ein freies WLAN-Netz nutzen können. „Unser WLAN reicht etwa bis zum Geschäft Petermann“, hat Karen Stückenschneider festgestellt.

Auch Christian Hommel und sein Kollege Christian Thomas von „CHRHOM Technologie“ am Kirchplatz haben sich für Freifunk entschieden. Hommel ist überzeugt, dass sich dieser WLAN-Service positiv auf die Geschäfte im Ortskern auswirken wird. „Es wäre schön, wenn wir WLAN flächendeckend im Ortskern hinbekommen.“

Bei 361gradmedien hat man schon länger überlegt, freies WLAN anzubieten. „Als das mit Martin Schürmann in der Zeitung stand, war das sozusagen für uns der letzte Anstoß. Wir halten das für eine gute Sache“, erzählt Thorsten Kramer. Gerade für die Kunden sei das ein schöner Service. Die Zusammenarbeit mit Freifunk sei völlig unkompliziert gewesen. Schade findet Kramer, dass die dicken Fensterscheiben am Firmenstandort Daruper Straße (Edeka) das Signal dämpfen. „Unser WLAN reicht nur 20 bis 30 Meter weit. Wir überlegen schon, ob wir eine Außenantenne anschaffen.“

Keine Außenantenne, aber einen Verstärker setzt Sascha Hanning ein. „Unser Freifunk-Netz erstreckt sich in einem Radius von rund 50 Metern um das Geschäft“, erzählt Hanning. Er ist überzeugt, dass sich das WLAN-Angebot positiv auf die Attraktivität des Ortes auswirken wird. Sehr zufrieden ist auch Hanning mit der Zusammenarbeit mit Freifunk. Das sei eine einfache, schnelle, kostengünstige und unbürokratische Lösung.

Übrigens: Die Kaufmannschaft Nottuln widmet dem WLAN in der nächsten Mitgliederversammlung am 29. Februar (Montag) um 20 Uhr im Jägerhof Sendes einen eigenen Tagesordnungspunkt.

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