Di., 18.10.2016

Bauen in zweiter Reihe Nächstes Kapitel zur Nachverdichtung

Häuslebauer sollen demnächst in Appelhülsen in zweiter Reihe zum Zuge kommen. Unser Symbolbild zeigt eine Baustelle in Schwerin.

Häuslebauer sollen demnächst in Appelhülsen in zweiter Reihe zum Zuge kommen. Unser Symbolbild zeigt eine Baustelle in Schwerin. Foto: dpa

Nottuln - 

In Appelhülsen soll das nächste Projekt zum Thema Nachverdichtung umgesetzt werden. Zwischen Lindenstraße und Münsterstraße gibt es nach Ansicht der Verwaltung noch Möglichkeiten.

Von Frank Vogel

Schritt für Schritt geht es beim Thema „Nachverdichtung“ im Gemeindegebiet weiter: In der Sitzung des Gemeindeentwicklungsausschusses am 26. Oktober (Mittwoch), die um 19 Uhr im Forum des Gymnasiums beginnt, wird das nächste Projekt auf die Schienen gesetzt: der Bereich zwischen Lindenstraße und Münsterstraße in Appelhülsen.

Wie der Beschlussvorlage der Gemeindeverwaltung zu entnehmen ist, hat sich diese nachdem der Ausschuss ihr im April den Auftrag dazu gegeben hatte, sich um das Appelhülsener Gebiet zu kümmern, die Eigentümer angesprochen. Zunächst gab es eine Infoveranstaltung, anschließend wurde schriftlich um eine Rückmeldung gebeten. Diese sei „überwiegend positiv“ gewesen, berichtet die Verwaltung.

Der Gemeindeentwicklungsausschuss soll in seiner Sitzung die Aufstellung des Bebauungsplanes „Zwischen Lindenstraße und Münsterstraße – Appelhülsen“ beschließen. Ziel ist es, über diesen Bebauungsplan, eine „geordnete Nachverdichtung“ zu erreichen, wie die Verwaltung schreibt. Einerseits solle die Möglichkeit geschaffen werden, in zweiter Reihe zusätzliche Bauplätze entstehen zu lassen. Andererseits soll aber auch Rücksicht genommen werden auf die Eigentümer, die keine Nachverdichtung wünschen. Außerdem seien im Verfahren technische Fragen – insbesondere im Hinblick auf Gewerbelärm – zu prüfen.

Das Verfahren soll ein beschleunigtes sein. Das heißt, dass auf eine zeitintensive Umweltprüfung sowie auch auf die sogenannte frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung verzichtet werden kann. Die Verwaltung weist aber darauf hin, dass im Rahmen des Verfahrens alle Betroffenen die Möglichkeit bekommen werden, eine Stellungnahme abzugeben.

Eine einzige Stellungnahme ist zur Änderung des Bebauungsplanes „Westlich Dülmener Straße“ (Wohngebiet Olympiastraße) bei der Verwaltung eingegangen: Die Gemeindewerke haben Hinweise zu Gebühren und Beiträgen sowie zum Thema „Abwasser“ gegeben. Diese dürften allerdings unproblematisch sein. Ohnehin konnte das Verfahren beschleunigt durchgeführt werden, weil die Änderungen nicht besonders groß sind, es geht lediglich um die Umwandlung einer Grünfläche im Eingangsbereich des Wohngebietes in eine Wohnbaufläche und die Festsetzung der erforderlichen Verkehrsfläche.

Wird die Planänderung beschlossen, ist der Weg frei für den Bau einer neuen Drei-Gruppen-Kindertagesstätte. Bekanntlich will das DRK dort eine solche Einrichtung errichten lassen. Diese löst dann den provisorischen Kindergarten auf der Gemeindewiese an der Dülmener Straße ab.

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