So., 06.08.2017

Hiroshima-Gedenktag Erinnerung an die Atombombenabwürfe

Gedenken: In den vergangenen Jahren war der Stiftsbrunnen Treffpunkt, diesmal ist es das Schlaundenkmal.

Gedenken: In den vergangenen Jahren war der Stiftsbrunnen Treffpunkt, diesmal ist es das Schlaundenkmal. Foto: WN-Archiv/Dieter Klein

Nottuln - 

Am Montag (7. August) ist Hiroshima-Gedenktag. Gemeinde Nottuln und Friedensinitiative nehmen diesmal aber den 9. August als Tag, um der Opfer der Atombombenabwürfe zu gedenken.

Am Montag (7. August) jährt sich zum 72. Mal der Atombombenabwurf auf die japanische Stadt Hiroshima. Darauf machen die Gemeinde Nottuln und die Friedensinitiative Nottuln (FI) aufmerksam. Anders als in den vergangenen Jahren wird es an diesem Tag keine Gedenkveranstaltung geben. An die Opfer wird in Nottuln in diesem Jahr am Mittwoch (9. August) erinnert. Am 9. August warfen die Amerikaner die zweite Atombombe ab – auf die japanische Stadt Nagasaki.

Bürgermeisterin Manuela Mahnke und die FI laden alle Bürgerinnen und Bürger zu einer kleinen Gedenkveranstaltung am Mittwochnachmittag um 14 Uhr am Schlaundenkmal im Ortskern ein. Dort wird zu dieser Zeit eine Friedensradtour der Deutschen Friedensgesellschaft-Vereinigte Kriegsdienstgegner (DFG-VK) NRW Station machen, die vom stellvertretenden Bürgermeister Paul Leufke und der FI empfangen wird.

Schon seit mehreren Tagen sind ca. 20 Friedensaktivisten auf Tour, um für Frieden und Abrüstung zu werben. Joachim Schramm, der die Radtour organisiert hat: „Die Opfer von Hiroshima und Nagasaki mahnen zur Abrüstung der Atomwaffen. Wir demons­trieren für die Abschaffung aller Atomwaffen. Das sind wir den vielen Opfer der beiden Atombombenabwürfe schuldig.“

Bei dieser Veranstaltung können alle Teilnehmer sich auch an einer internationalen Unterschriftensammlung zur Unterstützung des Aufrufs der Hibakusha (der überlebenden Opfer der Atombombenabwürfe) beteiligen. Die Listen liegen seit drei Wochen in der Gemeindeverwaltung aus. Der Text der Unterschriftenaktion ist kurz und knapp: „Wir, die Hibakusha, wünschen nachdrücklich die unverzügliche Abschaffung der Atomwaffen und fordern alle Regierungen auf, einen Vertrag über das Verbot und die Abschaffung aller Atomwaffen zu schließen.“

Nach der Veranstaltung werden die Radfahrer weiter nach Münster fahren. Die Rallye, an der auch Radler aus Weißrussland teilnehmen, findet in Kooperation mit dem Forum Ziviler Friedensdienst und der Agenda 21 Ratingen statt.

 

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