Fr., 11.08.2017

Ferienprogramm „Immer locker bleiben“

Mit alltäglichen Gegenständen lassen sich erstaunliche Zaubertricks kreieren. Zauberer Michael Sondermeyer zeigte es am Freitag in Appelhülsen. Und mit etwas Übung gelang es auch, mit einer Hand ein Seil zu knoten.

Mit alltäglichen Gegenständen lassen sich erstaunliche Zaubertricks kreieren. Zauberer Michael Sondermeyer zeigte es am Freitag in Appelhülsen. Und mit etwas Übung gelang es auch, mit einer Hand ein Seil zu knoten. Foto: Iris Bergmann

Appelhülsen - 

Michael Sondermeyer ist ein Experte für Zauberei: „Ein Trick klappt nur mit der richtigen Überraschung. Du darfst deinen Zuschauern nie sagen, was passieren wird.“ Ein Dutzend Kinder hört ihm aufmerksam zu.

Von Iris Bergmann

Abrakadabra, Simsalabim – und weg war die Münze, dabei hatte er sie doch vor aller Augen in seine Hand gelegt. Zauberer Michael Sondermeyer schmunzelte geheimnisvoll und seine Zauberlehrlinge, die Mädchen und Jungen um ihn herum, staunten nicht schlecht. Einen zauberhaften Vormittag verbrachten die Kinder am Freitag im Haus Panama in Appelhülsen, um in die Welt der Magie einzutauchen und vor allem, um zaubern zu lernen.

Der Treffpunkt Jugendarbeit Nottuln bot den Zaubererworkshop im Ferienprogramm an und der erfahrene Zauberer und Pädagoge Michael Sondermeyer hatte seinen großen Koffer mit allerlei kleinen Dingen mitgebracht, mit denen es sich trefflich tricksen ließ. Jedoch war dazu einiges an Geschicklichkeit notwendig, wie die Kinder schnell feststellen mussten. Als Aufwärmübung sollten sie einen Knoten in ein Seil machen – mit einer Hand. Was bei Sondermeyer so einfach aussah, entpuppte sich in der Praxis als durchaus knifflig. Geduldig schaute er jedoch jedem seiner jungen Lehrlinge über die Schulter und gab Tipps. Da blieben Erfolge nicht lange aus.

Nach und nach lüftete der Zauberer einige seiner kleinen Geheimnisse, aber vor allem gab er wertvolle Tipps, denn so ein Trick klappt nur mit der richtigen Überraschung: „Du darfst deinen Zuschauern nie sagen, was passieren wird“, verriet Sondermeyer. Und: „Ihr solltet auf jeden Fall immer locker bleiben.“

Damit seine Schülerinnen und Schüler zu Hause ihr Erlerntes auch vorführen können, zeigte der erfahrene Zauberer hauptsächlich Kunststücke mit normalen Alltagsgegenständen: „Sachen, die man zu Hause hat, wie kleine Münzen, Büroklammern, leere Joghurtbecher oder Gummibänder.“

Wahrscheinlich werden in der nächsten Zeit in einigen Haushalten wie von Zauberhand Dinge verschwinden. Abrakadabra, Simsalabim!

Leserkommentare

Google-Anzeigen

kfzmarkt.ms Anzeigen

Autos, Motorräder, Wohnmobile und Nutzfahrzeuge aus Ihrer Region

Anzeige


http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5071817?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F104%2F164%2F