So., 13.08.2017

65 Jahre „Eins, drei, sieben, 118, ganz viele!“

65 Jahre Naoberschopp Hummelbierk. Auch die Damen der Nachbarschaft mischen aktiv mit und sind beim Antreten und Umzug durch Nottuln-Süd dabei.

65 Jahre Naoberschopp Hummelbierk. Auch die Damen der Nachbarschaft mischen aktiv mit und sind beim Antreten und Umzug durch Nottuln-Süd dabei. Foto: Iris Bergmann/Naoberschopp Hummelbierk (1)

Nottuln - 

Ein großes Fest gehört zum Nottulner Sommer seit Jahrzehnten dazu: das Sommerfest der Naoberschopp Hummelbierk. In Nottuln-Süd wurde groß gefeiert.

Von Iris Bergmann

Während die Erwachsenen immer wieder enttäuscht nach draußen zum Himmel schauten, aus dem unaufhörlich Regen fiel, ließen sich die Kinder davon nicht beeindrucken und spielten nach Herzenslust. Das Jubiläums-Sommerfest zum 65-jährigen Bestehen der „Naoberschopp Hummelbierk“ fing am Samstagnachmittag in und am Rupert-Neudeck-Gymnasium feucht, aber fröhlich an und fand am Sonntag bei trockenem Wetter seine Fortsetzung.

Vor der Mensa bot das große Zelt Schutz vor dem Regen. Hier saßen Kinder und malten sich Motive für Buttons. Daneben zischte Gas in Luftballons, die sich dann, mit einer Absenderkarte bestückt, in den grauen Himmel schraubten. Um das Zelt herum die Stände für Getränke, deftige Pommes und Bratwurst sowie leckeres Eis. Alles fand, wetterunabhängig, seine hungrigen Abnehmer.

Fotostrecke: Sommerfest der Naoberschopp Hummelbierk

In der Mensa duftete es nach Kaffee und Kuchen. Hier saßen Groß und Klein an runden Tischen zusammen und neben Tasse und Teller reihten sich Gewinne, die die Jungen und Mädchen sich erspielt hatten. Es gab das Glücksrad, Säckchenwerfen, Minigolf, Basketballwurf, jede Menge Geschicklichkeitsspiele und auch ein Luftdruck-Ballgewehr hatte das Organisationsteam der Hummelbierker aufgebaut. An allen Stationen konnten Punktekärtchen gesammelt werden, um hinterher einen der vielen schönen Preise zu ergattern.

Am Abend, als die kleinen Festbesucher schon längst zu Hause waren, startete die Hummelbierk-Party mit DJ und zur Feier des Tages mit dem Live-Auftritt der Brukteria Pipes & Drums, die wussten, wie Stimmung gemacht wird. Kein Wunder, dass so mancher Hummelbierker erst sehr spät in der Nacht den Weg nach Hause fand und von daher am Sonntag zur Mittagszeit noch etwas verschlafen beim Antreten stand.

Auch das Durchzählen der angetretenen Hummelbierker Frauen und Männer klappte nicht so richtig: „Eins, drei, sieben, 118, ganz viele!“ Auf letztere Meldung wurde sich schließlich geeinigt. Zu den Gästen, die der erste Vorsitzende Michael Nosthoff begrüßen konnte, zählten unter anderem Abordnungen der Nottulner St.-Martini-Bruderschaft und der Schapdettener Rübenschützen.

Angeführt vom CVJM Spielmannszug aus Borghorst und dem Freien Musikkorps Senden, zog die bunte Schar, unterbrochen durch kurze Einkehr, bei der Glückspilz Dennis Gremda einen Essensgutschein gewann, durch ihr Revier in Nottuln-Süd. Anschließend gab es beim gemütlichen Beisammensein von den Fahnenschlägern der Daruper Magdalenen-Bruderschaft einen beeindruckenden Fahnenschlag. Und während die Erwachsenen beim Glücksschießen ihre Fertigkeit prüften, tummelten sich die Kinder derweil auf der Hüpfburg – und über allem schien immer wieder mal die Sonne.

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