Mi., 13.09.2017

Zum Thema Demenz Bemerkenswerte Ausstellung

Die Schülerinnen und Schüler mit den Vertretern der Lokalen Alllianz, der Volksbank und der Gemeinde. Kl. Bild: Die insgesamt 35 Zeichnungen setzen sich auf sehr unterschiedliche Weise mit dem Thema Demenz auseinander.

Die Schülerinnen und Schüler mit den Vertretern der Lokalen Alllianz, der Volksbank und der Gemeinde. Kl. Bild: Die insgesamt 35 Zeichnungen setzen sich auf sehr unterschiedliche Weise mit dem Thema Demenz auseinander. Foto: Helmut Brandes

Nottuln - 

Schülerinnen und Schüler des Rupert-Neudeck-Gymnasiums haben sich mit dem Thema Demenz befasst. Ihre Kunstwerke sind jetzt zu besichtigen.

Von Helmut Brandes

Am Dienstag wurde im Forum der Volksbank Nottuln die Ausstellung „Wenn der rote Faden verloren geht“ eröffnet. Zu sehen sind Arbeiten von Schülerinnen und Schülern des Kunstprojektes „Für Demenz einen künstlerischen Ausdruck finden“ des Rupert-Neudeck-Gymnasiums.

Die Alzheimer Gesellschaft Coesfeld e.V. nimmt mit den Gemeinden Nottuln und Havixbeck an dem Bundesmodellprojekt „Lokale Allianz für Menschen mit Demenz“ teil. Unter anderem arbeitet die Lokale Allianz dabei auch mit dem Gymnasium zusammen. Kunstlehrerin Wiebke Tiessen hatte Annette Mandelartz von der Alzheimer Gesellschaft zu Besuch im Unterricht. Dabei entstand die Idee, nicht nur zu informieren, sondern das Thema Demenz mit Schülern auch künstlerisch darzustellen. „Die Schüler erstellten eine Stichwortliste mit beeindruckenden Aussagen“, berichtet Wiebke Tiessen. Unter anderem fiel auch die Bemerkung „Den roten Faden verlieren“, die der Ausstellung den Titel gegeben hat.

Der Grundkurs Kunst der Klassen 11 setzte das Projekt um. Den Schülern wurden keine Vorgaben gemacht, sie konnten Techniken und Formate frei wählen. Entstanden sind so 35 sehenswerte Arbeiten unterschiedlichster Art. „Die Werke zeigen deutlich, dass sich die Schüler intensiv mit dem Thema Demenz auseinandergesetzt haben“, freute sich Hedi Overhoff (Projektkoordinatorin Lokale Allianz).

Auch Dorothea Behr vom Vorstand der Alzheimer Gesellschaft zeigte sich beeindruckt. Als Anerkennung überreichte sie gemeinsam mit Hedi Overhoff eine Spende in Höhe von 250 Euro an die Schule.

Volksbankvorstand Karl Weckendorf freute sich, die Arbeiten im Forum der Bank präsentieren zu können. „Offen zu sein für dieses Thema, zeigen, dass Menschen nicht allein gelassen werden“, war sein Credo.

Stellvertretender Bürgermeister Wolf Haase war stolz, diese besondere Ausstellung eröffnen zu dürfen. „Die 35 Zeichnungen, die Sie hier zusammengetragen haben, sprechen Bände“, lobte er die Schüler.

Viel Beifall erhielt die Schülerin Lynn Katins für ihr Klavierspiel zum Auftakt der Vernissage. Noch bis zum 30. September kann die Ausstellung besucht werden.

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