Do., 12.10.2017

Sporthalle am Wellenbad Es kann bald losgehen

Eine dreidimensionale Ansicht der geplanten neuen Dreifachhalle am Wellenbad. Vorne sind die Funktionsräume zu sehen: im Untergeschoss vor allem die Umkleiden, im Obergeschoss die Technikräume und die Tribüne.

Eine dreidimensionale Ansicht der geplanten neuen Dreifachhalle am Wellenbad. Vorne sind die Funktionsräume zu sehen: im Untergeschoss vor allem die Umkleiden, im Obergeschoss die Technikräume und die Tribüne. Foto: bwarchitektur Münster

Nottuln - 

Erstmals sind die Pläne für die neue Dreifachhalle am Wellenbad öffentlich vorgestellt worden.

Von Frank Vogel

Die alte Sporthalle am Wellenbad ist abgerissen. Der Bauantrag für die neue, 4,3 Millionen Euro teure Dreifachhalle ist eingereicht, die Ausschreibung ist vorbereitet, die Baugenehmigung erwartet Architekt Thomas Belha vom Büro bwarchitektur Münster für die übernächste Woche. Am Mittwochabend sind die Pläne für die Halle in der gemeinsamen Sitzung von Gemeindeentwicklungsausschuss und Sozialausschuss nun zum ersten Mal öffentlich vorgestellt worden.

Die Halle – ohne die Funktionsräume – ist 45 mal 27 Meter groß, sie hat eine lichte Höhe von 8 Metern bis zu den Dachträgern und eine Höhe von 9,50 Meter zwischen ihnen. Damit kommt die Gemeinde – wie berichtet – den Wünschen der Trampolinabteilung der DJK GW Nottuln nach.

Der Boden ist ein strapazierfähiger Doppelschwingboden, der sogar von Rollisportlern genutzt werden könne, wie Thomas Belha auf Nachfrage des Behindertenbeauftragten Heinz Rütering erklärte. Eine Fußbodenheizung wird genauso eingebaut wie eine Be- und Entlüftung, die Halle und Umkleidetrakt bedient.

Eine Zuschauertribüne mit drei aufsteigenden Sitzreihen und einer Stange hinter ihnen, an denen das Publikum stehen kann, ergänzen die Ausstattung. Ein Geländer mit Glasfüllung lässt den Blick auf die Spielfläche frei.

Im Erdgeschoss sind neben den zur Halle hin angeordneten Geräteräumen entsprechend den drei Teilen der Halle drei Umkleideeinheiten mit je zwei Umkleiden und einem Duschraum als Verbindung dazwischen untergebracht. An das Foyer schließt sich außerdem ein Mehrzweck- beziehungsweise Besprechungsraum an.

Vom Foyer aus führt eine Treppe ins Obergeschoss, und einen Fahrstuhl gibt es ebenfalls. Platz für Rollstuhlfahrer auf der Tribüne ist auch vorgesehen. Im Obergeschoss sind des Weiteren ein Besucher-WC, eine Küche für das Catering und Technikräume eingeplant.

Das neue Gebäude soll von außen bis in eine Höhe von 2,50 Meter verklinkert werden. „Im Moment tendieren wir zu einem anthrazitfarbenen Klinker“, erklärte Belha. Oberhalb soll die Wand verputzt werden. Diese Lösung sorge nicht nur für optische Abwechslung, sondern halte auch Graffiti-Sprayer fern. „Die mögen solche Klinkerflächen nicht.“ „Fliegende Fenster“, also solche, die nicht alle in Reih und Glied nebeneinander liegen, sondern gegeneinander versetzt sind, sollen für ein attraktiveres Äußeres sorgen.

Je nachdem wie die Ausschreibung läuft, könnte im Dezember mit dem Bau begonnen werden, die Fertigstellung wird wohl erst im Februar 2019 sein. Man müsse zu einer ungünstigen Jahreszeit mit dem Rohbau beginnen, machte Belha deutlich. Bleibt es trocken und warm, werde das dem Baufortschritt sicher zugute kommen. Aus Erfahrung könne er allerdings sagen: „Zwölf bis 14 Monaten brauchen wir, schneller geht es nicht.“

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