MGV Appelhülsen
Bunter Liederreigen

Appelhülsen -

Das Stiftungsfest des MGV Appelhülsen unterhielt die Gäste ausgezeichnet. Bekannte und weniger bekannte Melodien erklangen.

Montag, 23.10.2017, 18:10 Uhr

110 Jahre MGV „Eintracht“ Appelhülsen. Beim Stiftungsfest am Sonntag traten die Appelhülsener Sänger auch gemeinsam mit den Freunden vom MGV Nottuln auf.
110 Jahre MGV „Eintracht“ Appelhülsen. Beim Stiftungsfest am Sonntag traten die Appelhülsener Sänger auch gemeinsam mit den Freunden vom MGV Nottuln auf. Foto: Dieter Klein

Dass gute Unterhaltung nicht von Quantität, sondern von Qualität abhängt, bewiesen die Sänger des MGV „Eintracht“ Appelhülsen am Sonntagnachmittag auf gewohnt liebenswerte Art. Denn wenn auch die Zahl der aktiven Sänger in den Jahren geschrumpft ist, kann sich der Chor unter Leitung von Reinhold Kollenberg doch immer noch hören lassen. Am Sonntag schuf der MGV schon mit einigen wenigen Liedvorträgen in kürzester Zeit echte Wohlfühl-Atmosphäre.

Das begeisterte die vielen Gäste, darunter auch die befreundeten Sänger des MGV Nottuln und des MGV Bösensell – Erstere gestalteten den Nachmittag mit, Letztere drückten als interessierte Zuhörer ihre Verbundenheit aus.

Stiftungsfest MGV Appelhülsen

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  • Foto: Dieter Klein
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Doch vor dem ersten Auftritt der Eintracht-Sänger um ihren Vorsitzenden Josef Holthaus durften die Gäste sich an der üppig gefüllten Kuchentafel stärken. Dann lauschten sie den beliebten Melodien „Freunde, vernehmet die Geschichte“ aus dem „Postillon von Lonjumeau“, oder das Lied vom „Büblein klein an der Mutterbrust“ aus „Die lustigen Weiber von Windsor“. Nicht zuletzt dem Lieblingshit vieler Männerchöre aus „Rigoletto“ – „O wie so trügerisch“. Die Nottulner Sänger unter dem Dirigat von Michael Tegethoff verdienten sich mit „Come together“ und dem Weinfestschlager „Aus der Traube in die Tonne“ reichlich Beifall. Dann vereinten sich die Sänger beider Chöre zu einer klangvollen Einheit und präsentierten eine bunte Liedertafel.

Ein besonderer Höhepunkt war der Auftritt von Matthias Drees. Dem Appelhülsener Musiker und Alleinunterhalter genügten anfänglich schon eine Pan- und eine Blockflöte, um alle Dämme niederzureißen. Viele Ältere summten bewegt die Melodien „Der letzten Rose“ oder des „Wolgalieds“ mit. Doch Matthias Drees kann auch anders, ist ein virtuose am Akkordeon und auf der Trompete.

MGV-Vorsitzender Josef Holthaus dankte ihm sehr. Mit solchen Freunden und Unterstützern kann der MGV Eintracht weiter schöne Konzerte bieten. Doch Josef Holthaus appellierte auch: „Wir feiern das 110. Sängerfest. Die ‚110‘ ist ja die Notrufnummer der Polizei. Die gilt auch für uns. Männer aus Appelhülsen, kommt zu uns in die Probe! Kommt singen!“

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