Heimatverein Appelhülsen
Geburtstagsgeld in Obstbäume verwandelt

Appelhülsen -

Der Heimatverein Appelhülsen hat schon viele Bäume gepflanzt. Die neuen gehören zweifellos zu den bewegendsten.

Montag, 27.11.2017, 21:11 Uhr

Viele fleißige Helfer pflanzen schon seit einigen Jahren immer wieder Obstbäume – vor allem Apfelbäume – in und rund um Appelhülsen.
Viele fleißige Helfer pflanzen schon seit einigen Jahren immer wieder Obstbäume – vor allem Apfelbäume – in und rund um Appelhülsen. Foto: Dieter Klein

Seit Samstagmittag stehen nahe Appelhülsen 25 neue Bäume. Noch sind es Bäumchen. Dürr und zu jung, um erkennen zu lassen, dass sie in wenigen Jahren zu stattlichen Kirsch-, Birnen- und Pflaumenbäumen heranwachsen werden. Doch der Anfang ist gemacht.

Und den verdankt der Heimatverein Appelhülsen einer großzügigen Spende seines Mitglieds Inge Schöpner . Denn die feierte erst vor wenigen Tagen ihren 80. Geburtstag und erinnerte sich daran, was ihr verstorbener Gatte, im Münsterland nur als liebenswertes Original „Schäsi“ bekannt, für sein Appelhülsen Gutes getan hat, und sicher heute noch täte. Folglich schenkte die rüstige alte Dame die ihr zugedachten Geldgeschenke dem Heimatverein – mit der Maßgabe: „Dafür kauft ihr Obstbäume!“

Inge Schöpner ist vor kurzem 80 Jahre alt geworden und spendete ihr Geburtstagsgeld dem Heimatverein Appelhülsen. Foto: Dieter Klein

Inge Schöpner ist vor kurzem 80 Jahre alt geworden und spendete ihr Geburtstagsgeld dem Heimatverein Appelhülsen. Foto: Dieter Klein

Nun hat das Anpflanzen von Obstbäumen in Appelhülsen schon Tradition. Im Jahre 2000 setzten die Akteure um Günter Bendig am Alten Sportplatz die ersten Apfelbäume. Später weitere an der Stever, an Bachmanns Mühlenweg und anderen Pättken. Und nun eben entlang der Bahn in Richtung Bösensell. Allerdings keine Apfelbäume mehr. Bendig: „Davon haben wir schon an die 60 Stück. Jetzt wollen wir mal anderes Obst.“

So trafen sich die Aktiven des Heimatvereins am Samstagmorgen trotz ungemütlichen nasskalten Herbstwetters mit Spaten und Hacken, um die noch zarten Bäumchen möglichst bald in den Boden zu bringen. Dicht daneben setzten die Männer Stützpfähle tief in die Erde und hoffen nun, dass die Baumgeschenke auch im nächsten Jahr erstes Grün zeigen.

Inge Schöpner, von Günter Bendig aus dem Seniorenheim geholt, freute sich ergriffen: „Wenn das mein Schäsi noch erlebt hätte.“

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