Rosenmontagszug
Kürzere Streckenführung kommt gut an

Nottuln -

Der Rosenmontagszug hat einen kürzeren Weg genommen. Die Resonanz darauf war einhellig.

Dienstag, 13.02.2018, 20:02 Uhr

KG-Vorsitzender Wolfgang Müller kann zufrieden sein: Die kürzere Strecke beim Rosenmontagszug ist bei den Narren auf Gegenliebe gestoßen.
KG-Vorsitzender Wolfgang Müller kann zufrieden sein: Die kürzere Strecke beim Rosenmontagszug ist bei den Narren auf Gegenliebe gestoßen. Foto: Iris Bergmann

Ein positives Fazit zog Wolfgang Müller , Vorsitzender der Karnevalsgesellschaft (KG) Nottuln, auf WN-Nachfrage zum Abschluss der Session. „Auf die neue kürzere Streckenführung unseres Rosenmontagszuges haben wir bislang nur positive Resonanz bekommen“, freute er sich, dass das Konzept, auf den weiten Weg über Burgstraße und Havixbecker Straße zu verzichten, angekommen ist.

Für viele Zugteilnehmer – vor allem Kinder und ältere Menschen – habe sich die alte Strecke einfach als zu lang herausgestellt, erklärt Müller. Die DRK-Kindergärten beispielsweise hatten deshalb schon erwogen, zwischendurch aus dem Zug auszuscheren und sich nach dessen Rückkehr in den Ortskern wieder einzugruppieren. Das war dank der kürzeren Strecke nicht notwendig. Und noch etwas hat Müller mit Freude regis­triert: Auf dem Stiftsplatz waren zur zweiten Ankunft des Zuges mehr Menschen geblieben als in den Jahren zuvor. „Dort noch gemeinsam zu feiern, das ist ja unser Wunsch. Das hat sehr gut funktioniert.“

Trotzdem müsse man um jede Zugnummer kämpfen. Dass die Naoberschopp Hummelbierk diesmal nicht dabei war, konnte durch die Premiere des Martinistifts kompensiert werden. Vermisst haben die Nottulner die Gruppe vom Stift Tilbeck, die traditionell immer ein wunderbares Zeichen der Integration gesetzt hat. „Die Tilbecker haben es diesmal nicht geschafft, wir hoffen, dass sie beim nächsten Mal wieder dabei sind“, so Wolfgang Müller. Dasselbe hofft er für die Hummelbierker. Das Martinistift habe schon erklärt, dass es gerne wieder mitfahren will.

Auch für die drei großen Karnevalsfeiern habe man Lob bekommen, so Müller. Zwar wären ein paar Gäste mehr schön gewesen, aber finanziell sei man wieder plus minus null rausgekommen, konnte er letzten Endes auch hier zufrieden sein.

Am Dienstag standen noch drei Termine an: der Besuch im Altenheim Haus Stevertal, beim DRK und im St.-Elisabeth-Stift. Und dann war die Session vorbei.

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