Hospizbewegung
26 Sterbebegleitungen

Nottuln -

Im Jahr 2017 verzeichnete die Hospizbewegung insgesamt 26 Sterbebegleitungen. Die längste Begleitung hat 17,5 Monate gedauert.

Sonntag, 04.03.2018, 12:03 Uhr

Dr. Rüdiger Runge wurde mit einem Geschenk von Dagmar Exner-Kasnitz verabschiedet. Der aktuelle Vorstand der Nottulner Hospizbewegung. Die ehrenamtlichen Sterbebegleiter des Vereins führten 2017 insgesamt 26 Begleitungen durch.
Dr. Rüdiger Runge wurde mit einem Geschenk von Dagmar Exner-Kasnitz verabschiedet. Der aktuelle Vorstand der Nottulner Hospizbewegung. Die ehrenamtlichen Sterbebegleiter des Vereins führten 2017 insgesamt 26 Begleitungen durch. Foto: Helmut Brandes

Der Hospizbewegung Nottuln gehören aktuell 157 Mitglieder an. „Das zeigt eine hohe Wertschätzung dieser ehrenamtlichen Arbeit“, bilanzierte Koordinatorin Kerstin Schneider. Sie gab am Donnerstagabend in der Jahresversammlung, die von der Vorsitzenden Dagmar Exner-Kasnitz geleitet wurde, einen Überblick über die vielen Aktivitäten.

Im vergangenen Jahr gab es neun abgeschlossene Sterbebegleitungen zu Hause und 17 abgeschlossene Sterbebegleitungen im Altenheim oder Krankenhaus. Die längste Begleitung hat 17,5 Monate gedauert, die kürzeste umfasste nur eine Nacht. Zwölf Begleiterinnen und Begleiter waren im Einsatz.

Einen Schwerpunkt bildete das 20-jährige Bestehen der Hospizbewegung Nottuln. Ein Höhepunkt war sicher die Verleihung des Johann-Conrad-Schlaun-Preises. Kerstin Schneider resümierte: „Wir haben gefeiert und wurden gefeiert, haben viel Lob und Anerkennung erfahren.“

Nach dem Bericht von Kassenwart Meinolf Koester, dem eine tadellose Kassenführung bescheinigt wurde, und nach der Vorstandsentlastung folgten Wahlen zum Vorstand. Hermann Nienkemper wurde einstimmig als 2. Vorsitzender wiedergewählt. Schriftführerin wurde Heidi Langer, ihre Vorgängerin Regina Nonhoff bleibt dem Vorstand als Beisitzerin erhalten. Beisitzer Dr. Rüdiger Runge schied aus und wurde mit einem Geschenk verabschiedet. Kerstin Schöppner ist die neu gewählte Beisitzerin.

Die Koordinatorinnen Kirsten Schneider und Mona Letterhaus stellten anschließend noch die Planungen für 2018 vor. Besonders die Mitgestaltung der Emmauskapelle in Appelhülsen sei eine reizvolle Aufgabe.

„Den Tod anzeigen“ lautete der letzte Punkt der Tagesordnung. Mona Letterhaus zeigte, wie die unterschiedliche Gestaltung von Grabmalen und Todesanzeigen Auskunft geben können über das Leben des Verstorbenen und seines sozialen Umfelds. Da durfte dann auch gelacht werden: „Bin umgezogen, freue mich über jeden Besuch.“

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