St.-Martinus-Grundschule Nottuln
Eine Ära geht zu Ende

Nottuln -

Im Beisein zahlreicher Gäste hat die St.-Martinus-Grundschule ihren langjährigen Leiter Heinz Rönnebäumer in den Ruhestand verabschiedet.

Donnerstag, 12.07.2018, 17:30 Uhr

Für die Reisen im Ruhestand bekam Schulleiter Heinz Rönnebäumer symbolisch unter anderem einen Koffer geschenkt. Nach insgesamt 42 Berufsjahren geht der Nottulner in den Ruhestand. „Sie werden mir fehlen“, sagte er gestern bei der Verabschiedungsfeier.
Nach insgesamt 42 Berufsjahren geht Schulleiter Heinz Rönnebäumer in den Ruhestand. „Sie werden mir fehlen“, sagte er gestern bei der Verabschiedungsfeier. Foto: Iris Bergmann

„Schule ist ein Ort für Teamplayer und ein solcher sind sie“, bestätigte Schulamtsdirektorin Dr. Walburga Henry. Der Teamplayer, den sie damit meinte, ist Heinz Rönnebäumer, bis zum 31. Juli noch Schulleiter der St.-Martinus-Grundschule in Nottuln. Am Mittwoch erhielt er aus den Händen von Dr. Henry die Entlassurkunde aus dem Schuldienst, die bestätigt, dass für den beliebten Rektor ab dem 1. August der Ruhestand beginnt. Mit einer Feierstunde verabschiedeten ihn nicht nur das gesamte Kollegium, sondern auch Vertreter der Gemeinde, der Kirche, aus der Elternschaft und den Fördervereinen, die Schulleiterkollegen und nicht zuletzt die Grundschulkinder

St.-Martinus-Grundschule Nottuln: Verabschiedungsfeier für Heinz Rönnebäumer

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„Ich schenk dir einen Regenbogen“, eröffneten die Jekiss-Chorkinder den Reigen, bevor Lehrerin Lisa Blome durch das Programm führte. Schulamtsdirektorin Dr. Walburga Henry hatte nicht nur die Urkunde im Gepäck, sondern plauderte auch „aus dem Nähkästchen“ über Rönnebäumers Werdegang. „Ich stehe hier mit einem ambivalenten Gefühl“, schloss sie. „Für Sie freue ich mich von Herzen, aber ich bin wehmütig, dass Sie mir als kompetenter Ansprechpartner fehlen werden.“ Heinz Rönnebäumer habe die Entwicklung der Grundschule in die Hand genommen und mit Augenmaß gesteuert und dabei auch nie das Kollegium aus den Augen verloren.

„Eine Ära geht zu Ende“, bedauerte Bürgermeisterin Manuela Mahnke. „Sie waren immer auf der Höhe der Zeit und haben eine Atmosphäre geschaffen, die von Humor, Harmonie, Wohlwollen und Menschlichkeit geprägt war.“ Dechant Norbert Caßens bestätigte das: „Für Sie war die Schule mehr als ein Arbeitsplatz, es war ein Lebensplatz.“

Konrektorin Marion Roperz von der Astrid-Lindgren-Grundschule sprach für die Schulleiterkollegen der Nachbarschulen: „Die St.-Martinus-Grundschule ohne Heinz Rönnebäumer ist nicht vorstellbar.“ Aber fröhlich schmetterte der improvisierte Lehrerchor, unter begeistertem Klatschen von Heinz Rönnebäumer und seiner Frau Cornelia, „Arrivederci, Heinz“.

Die Vertreter der Schulpflegschaft, der Fördervereine, des Pippi-Langstrumpf-Vereins und nicht zuletzt jede der Grundschulklassen hatten ein besonderes Abschiedsgeschenk für den sichtlich gerührten Schulleiter. Den Vogel aber schoss das Kollegium ab, das mit einer Schwarzlichttheater-Aufführung überraschte.

„Ich möchte später einmal Lehrer werden“, erinnerte sich Heinz Rönnebäumer an seinen frühen Berufswunsch. Zwischen diesem Herzenswunsch und dem Satz „Ich war einmal Lehrer“ liegen nun genau 42 Berufsjahre. Er habe sich immer dafür begeistert, mit Grundschulkindern zu arbeiten. Und: „Ich traf auf ein engagiertes und begeisterungsfähiges Kollegium. Sie werden mir fehlen.“

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