Open-Air-Kino im historischen Nottulner Ortskern
Kulturangebot vom Feinsten

Nottuln -

Rund 1000 Besucher füllt am Samstagabend den Platz an der St.-Martinus-Kirche. So viele kamen zum Open-Air-Kino.

Dienstag, 14.08.2018, 17:36 Uhr

Beste Stimmung herrschte unter diesen Kinogästen. Kunst+Kultur-Vorsitzende Ulla Wolanewitz (kl. Foto) freute sich über die deutlich gestiegene Besucherzahl.
Beste Stimmung herrschte unter diesen Kinogästen. Kunst+Kultur-Vorsitzende Ulla Wolanewitz (kl. Foto) freute sich über die deutlich gestiegene Besucherzahl. Foto: Klaus Schulte

„Das war ein toller Erfolg“, freute sich Ulla Wolanewitz über den Zuschauerzuspruch beim Open-Air-Kino-Event in Nottuln am Samstagabend. Zum zweiten Mal nach 2017 bildete der historische Ortskern den Veranstaltungsort für die Kinoreihe „FilmSchauPlätze NRW“. Die Umgebung des ehemaligen Damenstiftes war die richtige Kulisse für das gefühlvolle Historiendrama „Victoria & Abdul“ des amerikanischen Regisseurs Stephen Frears.

Die 250 vorsorglich aufgestellten Stühle reichten bei Weitem nicht aus. Zum Glück hatten sich viele Besucher mit eigenem Mobiliar ausgestattet, denn als der Film startete, war das Stuhllager komplett leer und der Kirchplatz mit rund 1000 Zuschauern gefüllt.

FilmSchauPlätze NRW: Open-Air-Kino im Historischen Ortskern Nottuln

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  • FilmSchauPlätze NRW: Open-Air-Kino im Historischen Ortskern Nottuln Foto: Klaus Schulte
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Schon das Rahmenprogramm zuvor fand starken Zulauf: Mit Ortsführerin Maria Zumbülte und Architekt Richard Dammann führten zwei Kenner des Ortes die Besucher zu markanten Punkten. Sie verstanden es auf unterhaltsame Art, den Gästen viele Einzelheiten und Wissenswertes zur Ortsgeschichte zu vermitteln.Karl Hauk-Zumbülte leitete die Turmführungen und geizte dabei nicht mit witzigen Anekdoten. Ganz oben angekommen, erlebten die Gäste faszinierend traditionelles Brauchtum. Die „Klock­lüders“ führten den Besuchern das „Beiern“ vor, das Glockengeläut von Hand.

Während sich auf dem Kirchplatz die Stuhlreihen mehr und mehr füllten, herrschte auch auf dem Marktplatz reger Betrieb. Die Fußballabteilung der DJK Grün-Weiß Nottuln öffnete den Getränkestand und legte die ersten Würstchen auf den Grill. Wem eher nach Wein nebst leckerem Käse war, der war am Stand der Katholischen Frauengemeinschaft bestens aufgehoben. Für eventuelle Notfälle stand das DRK parat.

Die Zeit bis zum Filmstart wurde musikalisch ausgefüllt. Den Anfang machte das Ensemble der Brass Band del Ecuador unter der Leitung von Jorge Pachacama, das zurzeit im Münsterland Station macht. Südamerikanische Rhythmen im Stile von Mamba und Samba sorgten bald für Bewegung in den Stuhlreihen. Dann präsentierte das Landesjugendorchester Ausschnitte aus der Oper „Don Carlos“. Durch das Programm führte Cornelia Lanz, die in der Oper als Prinzessin Eboli mitwirkt. Zur Verstärkung hatte sie auch Don Carlos (Raymond Sepe) und Rodrigue (Vladislav Pavliuk) mitgebracht. Die Zuschauer feierten alle drei Solisten mit großem Applaus. Den schmissigen Schlusspunkt setzten die Blechbläser des Landesjugendorchesters, die unter anderem mit einem Medley der Filmmusik aus „Indiana Jones“ begeisterten.

Die Vorsitzende von Kunst+Kultur Nottuln, Ulla Wolanewitz, begrüßte anschließend den stellvertretenden Bürgermeister Paul Leufke und dankte Sabine Niewalda, Vertreterin der „FilmSchauPlätze NRW“, dafür, dass Nottuln zum zweiten Mal Austragungsort werden durfte. Ein weiterer Dank ging an die Kirchengemeinde, die Gemeindeverwaltung, die Nottulner Gastronomie und die Geschäftswelt, an die Sparkassenstiftung des Kreises Coesfeld sowie an die kooperierenden Vereine für die tolle Unterstützung. Nicht zuletzt dankte die Vorsitzende im WN-Gespräch auch allen Besuchern, die sich wirklich vorbildlich verhalten hätten.

Passend zum Einbruch der Dämmerung erfuhr der Kirchplatz durch die Beleuchtung der Pfarrkirche eine beeindruckende Aufwertung. Dann startete der Filmabend – zunächst mit dem Kurzfilm „Der Mittelpunkt Europas“, dann mit „Victoria & Abdul“.

Wunsch: 100 Prozent finanzielle Projektunterstützung

Mit der Open-Air-Filmreihe der Filmstiftung NRW hat der Verein „Kunst + Kultur Nottuln“ eine Attraktion in den Ort geholt. Dass Nottuln zum zweiten Mal den Zuschlag bekam, liegt nicht zuletzt an der malerischen Kulisse. Diese zog in diesem Jahr an die 1000 Zuschauer in den Ortskern. Das alles gäbe es allerdings nicht ohne den Einsatz der Verantwortlichen des Vereins Kunst + Kultur. „Mit der Unterstützung der Kulturarbeit in unserer Gemeinde ist das aber so eine Sache“, klagte Ulla Wolanewitz ihr Leid. „Ich würde mir wünschen, dass wir im nächsten Jahr 100 Prozent an Projektunterstützung durch die Gemeinde erhalten“, erhofft sich die Vereinsvorsitzende eine finanzielle Aufwertung. „Die steigenden Besucherzahlen sprechen doch für sich.“ Eine Fortsetzung im nächsten Jahr ist noch nicht sicher: „Ob der Kirchplatz dann wieder zur Verfügung stehen wird, hängt vom Fortgang der Ortskernumgestaltung ab“, verriet Ulla Wolanewitz.

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