Nottuln

Do., 02.09.2010

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Schäden durch „höhere Gewalt“

Die Pflasterschäden an der Nonnenbachpromenade (großes Foto) sollen zügig behoben werden. Auf Anregung von Erhard Schnieder (UBG) wird auch auf der anderen Bachseite das Pflaster teilweise neu verlegt, weil es durch Baumwurzeln hochgedrückt wurde. Die Gemeindewerke haben vorsorglich Warnschilder aufgestellt (kleines Foto links). Und im Zuge der Arbeiten in diesem Bereich können dann auch gleich die Brückenschilder (kleines Foto r.) erneuert werden. Fotos: (Ludger Warnke)
Von Ludger Warnke

Nottuln - Die starken Gehwegschäden an der Nonnenbachpromenade, entstanden in der Regennacht von Donnerstag auf Freitag vergangener Woche, sind letztlich auf „höhere Gewalt“ zurückzuführen. Das berichteten die Gemeindewerke am Mittwochabend im Betriebsausschuss. Die Beseitigung der Pflasterschäden soll nun zügig erfolgen.

Wie berichtet, ist seit Freitag vergangener Woche ein 70 Meter langes Wegestück westlich des Nonnenbaches im Bereich der unbebauten Grundstücke gesperrt worden, weil hier das Gehwegpflaster starke Beschädigungen aufweist. Vermutungen, wonach möglicherweise der erst vor vier Jahren verlegte Stauraumkanal (Durchmesser 2,20 Meter) beschädigt ist, hätten sich nicht bestätigt, berichtete Werke­leiter Peter Scheunemann im Ausschuss. Bei einer Begehung des Kanals in dieser Woche wurden keine Schäden entdeckt. Als wahrscheinlichste Ursache für die Schäden nehmen die Gemeindewerke folgendes an: Durch den starken Regen wurde der Stauraumkanal überstaut. Durch den Wasserdruck sei dann vermutlich das Wasser zwischen Kanal und Schachtdeckel seitlich unter das Pflaster gedrückt worden. Für diese Vermutung spreche auch das Schadensbild an der Oberfläche, so die Gemeindewerke. Letztlich handele es sich um „höhere Gewalt“.

Messungen des Wasserwerks hätten gezeigt, dass von Freitag zu Donnerstag 54 Liter Regen je m2 (bezogen auf 24 Stunden) über Nottuln niedergegangen seien. Das entspreche einem 50-jährigen Regenereignis (einmal in 50 Jahren). Der Kanal selbst sei für ein fünfjähriges Regenereignis ausgelegt, gesetzlich gefordert werde die Vorsorge für ein „nur“ dreijähriges Regenereignis. Insgesamt sind die Gemeindewerke zufrieden, dass es im Gemeindegebiet nur wenige Wasserschäden gegeben hat. Scheunemann: „Das zeigt uns, dass wir mit den Kanalbaumaßnahmen der vergangenen Jahre richtig lagen.“


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