Nottuln
So., 05.09.2010
Sicherheit am Strand gewährleistet
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Nottuln - Nicht zu Urlaubszwecken, sondern um die nötige Sicherheit der Urlauber zu gewährleisten, fuhren fünf Rettungsschwimmer der DLRG Nottuln an die Ostsee. Zwei Wochen lang überwachten Peter Wortmann, Marcel Schwaf, Fabian Eiersbrock, Nils Kräuter und Marit Große Brinkhaus den Strand des Ostseeheilbads Kellenhusen in Schleswig Holstein.
Von 9 bis 18 Uhr waren sie täglich sowohl am Strand als auch auf den Wachtürmen präsent. Zu ihren Aufgaben zählte es, Schwimmern, Wassersportlern und Strandbesuchern direkt Hilfe zu leisten. Dies war jedoch nicht der einzige Einsatzbereich. „Mann ist Mädchen für alles“, beschreibt Peter Wortmann die Arbeit.
Es wurden kleinere Erste-Hilfe-Fälle versorgt und allerhand Auskünfte an die Badegäste verteilt. Außerdem suchten die Rettungsschwimmer sowohl an Land als auch im Wasser nach vermissten Kindern und schleppten defekte Sport- und Segelboote ab. Auch Bootseinsätze, um abgetriebene Schwimmer und Surfer sicher ans Festland zu bringen, fielen in ihren Aufgabenbereich.
„Zum Glück war niemand in Lebensgefahr“, sagt Marcel Schwaf rückblickend. Trotz etlicher Einsätze des Rettungswagens gab es keine schwereren Unfälle. Überwiegend wurden Platzwunden, Hitzeschläge, Verletzungen durch Feuerquallen und Stürze behandelt. „Wir waren gut ausgerüstet“, meint Fabian Eiersbrock. Zur Überwachung des vier Kilometer langen Sandstrandes und der 300 Meter ins Wasser ragenden Seebrücke standen den 17 stationierten Rettungsschwimmern drei Boote und vier Wachtürme zur Verfügung.
Aufgrund der guten Ausbildung der Nottulner und ihrer Kollegen konnten alle Strandbesucher einen unbeschwerten Urlaub genießen.
Doch nicht nur das Wohl von Kellenhusen lag in den Händen der Nottulner Rettungsschwimmer. Denn im Ostseebad Dierhagen waren Felix Große Brinkhaus und Linus Eiersbrock im Einsatz. Auf einer Hauptwache und zwei Nebenwachen sowie den zwei Rettungsbooten leisteten sie ihre Wachstunden.
Rückblickend ziehen alle Nottulner Rettungsschimmer eine positive Bilanz: „Es waren anstrengende, aber auch sehr schöne Wochen an der Ostsee.“ Auch im nächsten Jahr, so sind sich alle sicher, werden sie zur Stelle sein, wenn die DLRG ihre Rettungsschwimmer an die Küste ruft.
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