St.-Antoni-Bruderschaft
Mo., 23.01.2012
Gelungene Jahresversammlung der St.-Antoni-Bruderschaft
Im Saal Denter führte die St.-Antoni-Bruderschaft am Sonntag ihre Jahresversammlung durch. Im Anschluss fand zusammen mit dem MGV das traditionelle Grünkohlessen statt.
Nottuln -
Während vielerorts Vereine über Mitgliederrückgänge stöhnen, hat die St.-Antoni-Bruderschaft im 402. Jahr ihres Bestehens 37 neue Mitglieder aufgenommen. 666 Mitglieder sind es jetzt, darunter 87 Witwen.
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Rund 250 Personen – Mitglieder und die MGV-Sänger, die die Pestmesse mit ihren Liedern verschönert hatten – füllten am Sonntag den Saal Denter. „So viele wie nie zuvor“, freute sich 1. Direktor Michael Sendes. Mit einem gewohnt launigen, diesmal „nur“ sechsseitigen Jahresbericht, stieg 1. Vorsteher Dirk Mannwald in die blendende Stimmung im Saal ein. Sein Dank galt noch einmal dem früheren Direktor Hubert Kellermann, dem neuen 2. Direktor Berthold Rieke sowie den früheren Scheffern Andreas Gerdemann und Uli Hericks, in deren Fußstapfen „erfolgreich“ Markus Oostendorp und Guido Sobottka gestiegen sind.
Dirk Mannwald erinnerte an die tolle Weinprobe von Arno Arning mit Wahl der Weinkönigin Erika Klein, an das grandiose Schützenfest, die Brand- und Hagelprozession (besonders vorbereitet von Andreas Gerdemann und Heinz Kunsleben), an die alten und neuen Majestäten Dirk und Kerstin Neuhaus sowie Klaus und Birgit Gertz und an die vielen sozialen Aufgaben, denen sich die St.-Antoni-Bruderschaft traditionell verschrieben hat. So bekam der Betreuungsverein „Pippi Langstrumpf“ 1000 Euro, die Messdiener erhielten ein hübsches Sümmchen Reisegeld und die Gemeinde bekam den Blumenschmuck für „den schönsten Platz Nottulns – zwischen Rathaus und Kirche“ gestiftet.
Personell gab es an der Antoni-Spitze folgende Veränderungen: Martin Küdde wurde für den Kreis der Senioren, Günter Küdde und Hubert Schürmann für den schwarzen Vorstand vorgeschlagen. Das Offizierskorps freut sich über Manfred Neuhaus als 3. Adjutanten und über die neuen Fahnenjunker Stefan Schlüter und Fritz Grewe.
Zum Schluss bilanzierte Dirk Mannwald: „Wir haben im geschäftsführenden Vorstand einen Generationenwechsel vollzogen, ohne dabei die Traditionen und Ziele unserer Bruderschaft aus den Augen zu verlieren. Wir alle tragen gemeinsam dafür die Verantwortung und können stolz auf das Erreichte sein.“
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