Mo., 30.11.2009

Senden Sicherheit für die „Hohe Lucht“

Zwei Unfälle mit schweren Personenschäden haben sich in diesem Jahr an der Kreuzung „Hohe Lucht“ ereignet. Eine Ampelanlage soll künftig für mehr Sicherheit sorgen.Foto: (sff)
Von Siegmar Syffus

Ottmarsbocholt - Die K 58 zwischen Lüdinghausen und Ascheberg hat es in sich. Denn durch den starken und schnellen Verkehr entstehen nicht zuletzt für Radfahrer immer wieder bedrohliche Situation. Besonders riskant ist es an der Kreuzung mit der K 2, der „Hohen Lucht“. „Zwei Unfälle mit schweren Personenschäden hat es dort in diesem Jahr bereits gegeben“, sagt Ralf Storks, Pressesprecher der Kreispolizei, auf Anfrage unserer Zeitung. Und das trotz einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf Tempo 50 und eines Starenkastens.

Doch bald soll es in dem Bereich wesentlich sicherer werden: Ein Radweg von Lüdinghausen mit Anschluss an das Wirtschaftswegenetz Ascheberg und Ottmarsbocholt sowie eine Ampelanlage an der „Hohen Lucht“ sind geplant. Das teilte Bürgermeister Alfred Holz dem Bezirksausschuss am Donnerstag mit.

Die Planung des 4,3 Kilometer langen Radweges bis zur „Hohen Lucht“ und etwas darüber hinaus sei abgeschlossen, bestätigte Bernd Epmann, zuständiger Projektleiter beim Landesbetrieb Straßen.NRW, auf WN-Anfrage. Die Ampelanlage werde noch geplant. Auch eine Anordnung der Straßenverkehrsbehörde sei notwendig. „Aber die Grundsatzentscheidung für den Bau ist gefallen“, so Epmann.

Die Grundstücksverhandlungen sollen Anfang 2010 beginnen. Und wenn alles wie erhofft läuft, könnte der Bau des aus Richtung Lüdinghausen rechts laufenden Radweges im Sommer beginnen und Ende 2010/Anfang 2011 abgeschlossen werden. Bis dahin soll auch die Ampelanlage an der „Hohen Lucht“ fertig sein. „Es macht schließlich keinen Sinne“, so Bernd Epmann, „den Radweg zur ,Hohen Lucht zu führen, ohne dass man vorher für sichere Querungsmöglichkeiten über die B 58 und die K 2 gesorgt hat.“

Der Radweg führt von der Kreuzung rund 300 Meter geradeaus weiter. Pedalritter können dann (bei Boiko) auf den parallel laufenden Wirtschaftsweg abbiegen und sicher nach Ascheberg gelangen „Im Gespräch haben Bürgermeister Holz und Herr Mende von der Gemeindeverwaltung vorgeschlagen, den Radweg auch über die B 58 rund 150 Meter entlang der K 2 weiterzuführen, bis zu einem Wirtschaftsweg“, so Erpmann. Von dort gelangen Radler über die Brakelstraße bis nach Ottmarsbocholt. Dieses Vorhaben müsse noch mit dem Kreis Coesfeld als Baulastträger der K 2 abgestimmt werden.

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