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Mundgerechte Kunst aus Teig geformt

Freitag, 30.07.2010, 18:07 Uhr

Ottmarsbocholt - Das waren alles andere als langweilige 08-15-Brötchen, die Bäcker Karl-Heinz Westphal am Freitagmorgen aus dem Steinofen des Backhauses zog. Eher schon kleine - mundgerechte - „Kunstwerke“ hatten die 23 Mädchen und Jungen im Alter zwischen sechs und zehn Jahren eigenhändig aus Teig geformt.

Im Rahmen des Ferienprogramms hatte der Heimatverein Ottmarsbocholt zum „Backen im historischen Backhaus“ eingeladen. Da der Andrang des Bäckernachwuchses viel größer war als erwartet, musste kurzerhand ein Pavillon vor dem Backhaus aufgestellt werden, um genügend Platz zum Formen der Brötchen zu bieten.

„Uns geht es darum, den Kindern das traditionelle Handwerk des Bäckers vorzustellen. Sie bekommen mit, wie der Teig zubereitet wird, formen selbst ihre Brötchen und erleben, wie das frische Brot aus dem Backofen kommt“, berichtet Vorstandsmitglied Stefan Frie . Durch diesen unmittelbaren Kontakt sollten die Kinder erkennen, wie viel Zeit und Arbeit in so alltäglichen Produkten wie Brot und Brötchen stecken.

Während Bäcker Karl-Heinz Westphal auf den Ofen achtete und nebenbei noch Stuten backte, nahm der Heimatverein-Vorsitzende Bernhard Hutters die Kinder in Schlepptau und führte sie im benachbarten Spieker in die Heimatgeschichte ein. Zur Belohnung gab es schließlich nicht nur die selbst geformten Brötchen, sondern auch frischen Butterkuchen.

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