Tour de Ruhr
25 Autos und keine Benzinfahne

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Wenn 25 Fahrzeuge zu einer Tour durchs Münsterland aufbrechen, man aber kaum Motorengeräusche hört und keine Benzindämpfe in der Nase hat, handelt es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um Elektrofahrzeuge

Sonntag, 21.07.2013, 16:07 Uhr

Wenn 25 Fahrzeuge zu einer Tour durchs Münsterland aufbrechen, man aber kaum Motorengeräusche hört und keine Benzindämpfe in der Nase hat, handelt es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um Elektrofahrzeuge. Davon konnte man sich am Samstagmorgen auf Gut Wewel überzeugen, als die knapp 30 Teilnehmer der diesjährigen „Tour de Ruhr“ starteten. Anhand vorgegebener Koordinaten mussten sie ähnlich wie beim Geocaching verschiedene Stationen anlaufen, an denen sie Aufgaben zu erfüllen hatten. An jeder Station gab es einen Buchstaben. Die gesammelten Werke mussten zum Schluss zu einem Lösungswort zusammengesetzt werden.

Angereist waren die Elektromobilisten bereits am Freitag. Am Nachmittag standen ein Besuch im Mexlab der Uni Münster auf dem Programm, wo die Besucher zahlreiche Experimente aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik durchführen konnten.

Anschließend gab es gleich nebenan eine Führung durch das Batterieforschungszentrum „Meet“, bevor am Abend auf Gut Wewel in der Bauerschaft Gettrup das Basislager aufgeschlagen wurde. Am Sonntag ging es nach Steinfurt zu einer Besichtigung der Fachhochschule, nach einem gemeinsamen Mittagessen am Bagno-See endete die Tour dann.

Bereits zum 22. Mal veranstaltete die „Initiative Solarmobil Ruhrgebiet“ (ISOR) die Tour de Ruhr. „Am Anfang ging es uns überwiegend darum, die Leute auf Solar- und Elektrofahrzeuge aufmerksam zu machen, die Tour verstand sich als Öffentlichkeitsarbeit“, so Vorsitzender Gerd Petrusch, der gemeinsam mit dem Sendener Bernd Lieneweg und dem Münsteraner Gerd Bruns die Tour vorbereitet hat. „Heute ist die Technologie schon so weit verbreitet, dass es eher als Spassveranstaltung für die Mitfahrer gedacht ist.“

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