Mo., 21.10.2013

Einblick in Kultur und Geschichte der Masuren Polen grüßt mit „roten Tulpen“

Die Musikgruppe Czerwony Tulipan übermittelte mit gesungener Poesie, Lyrik und Satire freundschaftliche Grüße aus Polen und gewährte einen Einblick in die Kultur ihrer Heimat.

Die Musikgruppe Czerwony Tulipan übermittelte mit gesungener Poesie, Lyrik und Satire freundschaftliche Grüße aus Polen und gewährte einen Einblick in die Kultur ihrer Heimat. Foto: dk

Senden - 

Einen überaus unterhaltsamen und informativen Abend über Masuren präsentierte die Deutsch-Polnische Gesellschaft Senden im Bürgersaal des Rathauses. Höhepunkt war ein Konzert der Gruppe Czerwony Tulipan (Rote Tulpe).

Von Dieter Klein

Außergewöhnlich gut besucht war der Bürgersaal des Rathauses am Samstagabend. Dabei war nicht etwa ein angesagter Popstar angekündigt worden. Vielmehr hatte die Deutsch-Polnische Gesellschaft (DPG) Senden die polnische Musikgruppe Czerwony Tulipan (Rote Tulpe ) gewinnen können, den Abend musikalisch zu gestalten. Die in Polen bekannten und beliebten Künstler stammen aus Olsztyn (Allenstein) in der nordöstlichen polnischen Region Warminsko-Mazurskie, dem früheren Ermland-Masuren. Genau dorthin war im vergangenen Sommer eine Gruppe Sendener gereist.

Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden der DPG Senden, Hans-Jürgen Pohl, wurde der Abend mit einem Lichtbildervortrag von Andreas Janotta über die Masuren-Reise eingeleitet. Dabei staunten nicht nur die Sendener, sondern auch die Gäste, die den Abend mit ermöglicht hatten: Vertreter der DPG-Lüdinghausen, des Fördervereins Münster-Lublin und des Partnerschaftskomitees Nottuln-Chodziez. Denn Janotta hatte seine Bilderstrecke ganz den gegebenen Umständen angepasst und auf jegliches Kunstlicht verzichtet. Gekoppelt mit einer ruhigen, beinahe schwermütigen Hintergrundmusik verschmolzen so die Motive von Danzig bis Nikolaiken, von würdigen bis zu beschämenden Zeitzeugen und Erinnerungen. Freuten sich soeben noch die Zuschauer über malerische Flussfahrten und Storchen-Familien, lähmten gleich danach Fotos von Hitlers Wolfsschanze und Gedenksteinen der hingerichteten Offiziere des misslungenen Attentats auf ihn, die Fröhlichkeit.

Die kam aber gleich wieder auf, als das polnische Quintett auf die Bühne trat. Denn ihre gesungene Poesie, Lyrik und Satire erfüllten die hoch gesetzten Erwartungen beim durchweg gut informierten Publikum. So sangen und spielten sie: „Ich liebe Olsztyn. Ich liebe alle Völkergruppen wie die Deutschen, die Menschen im Ermland und Masuren, die Russen, die Litauer, die Weißrussen, die Ukrainer, die Juden, die Warschauer, die Posener – ich liebe Olsztyn, mein kleines Amerika.“

Und der langanhaltende Beifall bewies: Die Sendener liebten auch sie – die Freunde aus Polen.

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