So., 16.02.2014

Hauptversammlung im Reiterverein Jagdhornbläserkorps JBK ehrt verdiente „Zugpferde“

Gemeinsam ehrten Markus Terbrack (l) und Mauritius Freiherr Drost zu Senden den Geschäftsführer Manfred Böckmann (r.) für seine Verdienste.

Gemeinsam ehrten Markus Terbrack (l) und Mauritius Freiherr Drost zu Senden den Geschäftsführer Manfred Böckmann (r.) für seine Verdienste. Foto: Dieter Klein

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Für ihre Verdienste um den Reiterverein JBK wurden Manfred Böckmann, Birgit Schneider-Neuenburg und Ida Langenstroth ausgezeichnet.

Von Dieter Klein

Mit der Abarbeitung von Regularien hält sich Mauritius Freiherr Droste zu Senden nicht gerne lange auf. So auch nicht bei der Jahreshauptversammlung des Reitervereins Jagdhornbläser–Korps (JBK) am Freitagabend. Zu gemütlich war die Stimmung im Reiterstübchen der Reitanlage Gettrup auf dem Gelände von Gut Wewel. Zu verlockend das kleine, aber feine Büfett im Hintergrund, mit dem die Reiterinnen und Reiter traditionsgemäß ihre Versammlung ausklingen lassen. Und schließlich standen einige bedeutsame Ehrungen an.

So machte es der Vorsitzende mit dem Jahresrückblick kurz: „Man ist zufrieden.“ Diesem Beispiel folgten Aktivensprecherin Simone Kammann-Herde, die die wesentlichen Erfolge noch einmal Revue passieren ließ. Und nach dem beeindruckenden Kassenbericht von Birgit Schneider-Neuenburg, von den Kassenprüferinnen mit „nichts zu beanstanden“ abgesegnet, standen Entlastung und Neuwahlen nichts mehr im Wege.

Wahlleiter Lutz Wagner passte sich dem schnellen Galopp durch die Statuten an, so dass nach wenigen Minuten das Ergebnis vorlag: 1. Vorsitzender bleibt der beliebte Adlige, ebenso wie seine Stellvertreterin Elke Schrewe. Und die komplizierte Arbeit der Kassiererin – mit dem Haushaltsvolumen eines mittelständischen Unternehmens – wollte keiner Birgit Schneider-Neuenburg eh „wegnehmen“. Im nächsten Jahr wird sie von Tanja Bohnsack und Verena Böckmann kontrolliert.

Ähnlich wie das verflossene, steht auch das aktuelle Reiterjahr unter dem Zeitdruck zahlreicher Turniere. Ein paar Beispiele: Reiterabzeichen-Prüfung am 29. März, Voltigiertag 30. März, Dorfmeisterschaft am 5. und 6. April, eigenes Turnier vom 23. bis 25. Mai, Tag der offenen Tür am 6. September, Fahrt ins Osnabrücker Land vom 26. Bis 28. September und die Fuchsjagd läuft am 24. Oktober.

Den Punkt „Verschiedenes“ kürzte der Freiherr mit der Bemerkung: „Da gibt es hoffentlich auch nichts.“ Gab es aber doch: Schließlich entspricht die neue Hallendecke noch nicht den baulichen Vorschriften. Die Folge: Hier zieht es im Stallgang oft „wie Hechtsuppe“. Das soll aber bald abgestellt sein, versprach man am Vorstandstisch.

Auch die Liebe vieler Reiterinnen und Reiter zu Hunden kam zur Sprache. Das heißt, mehr deren unerfreuliche Hinterlassenschaften. „Hier tappt man rings um die Reitplätze auf ekelhafte „Tretminen“ wurde heftig kritisiert. Nelson, der Haus- und Hofhund, ein „Border-Terrier“, aber allgemein nur als „Senfhund“ bezeichnet, focht das alles nicht an. Er überschlief die Diskussion inmitten der Tierfreunde.

Dann zu den Ehrungen. So wurde Ida Langenstroth in Abwesenheit geehrt, da sie mit ihrem Pferd „Ella Bundy“ den „Oldie-Cup“ in Altenberge gewonnen hatte.

Die nächste Ehrung galt Birgit Schneider-Neuenburg. Markus Terbrack von der Kreis-Reiterlichen-Vereinigung zeichnete die Vorstandsdame, die für unendlich viele Reit-Unterrichtsstunden und für Ausschreibungen und Organisatorin so vieler Veranstaltungen verantwortlich zeichnete, mit der Ehrennadel des Verbandes aus. Und schließlich würdigte Freiherr Mauritius Droste zu Senden, gemeinsam mit Markus Terbrack, noch den Geschäftsführer des Reitervereins, Manfred Böckmann in einer langen Laudatio. „Sein Rufname ist ‚Manni Überall‘. Das sagt doch alles.“

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