Sa., 05.09.2015

Letzte Ratssitzung mit Alfred Holz Stehende Ovationen zum Abschied

Dank und Anerkennung für die Leistungen von Bürgermeister Alfred Holz (3.v.l.) äußerten die Vertreter der Parteien und Fraktionen (v.l.) Thomas Hageney (UWG), Sascha Weppelmann (CDU), Achim Peltzer (SPD), Anneliese Pieper (Grüne) und Uwe Kasten (FDP).

Dank und Anerkennung für die Leistungen von Bürgermeister Alfred Holz (3.v.l.) äußerten die Vertreter der Parteien und Fraktionen (v.l.) Thomas Hageney (UWG), Sascha Weppelmann (CDU), Achim Peltzer (SPD), Anneliese Pieper (Grüne) und Uwe Kasten (FDP). Foto: di

Senden - 

Eine Ära geht zu Ende: Zum letzten Mal leitete Alfred Holz als Bürgermeister die Sitzung des Gemeindeparlamentes. Seine Leistungen und sein Charakter wurden zum Abschied gewürdigt.

Von Dietrich Harhues

Dass in Senden eine Ära zu Ende geht, das spürten wohl alle, die am Donnerstagabend die Sitzung des Gemeinderates besuchten. Und es waren nicht nur die Mandatsträger, sondern auch viele Mitarbeiter der Verwaltung, ehemalige politische Gestalter und sonstige Weggefährten, die der letzten Sitzung des Gemeindeparlamentes beiwohnten.

Die Sachthemen wurden flott abgehakt. Lange dauerte hingegen der Applaus an, der im Bürgersaal des Rathauses für Alfred Holz aufbrandete. Stehende Ovationen für einen Einsatz für die Gemeinde Senden, deren Wohl sich Holz seit 1981 in der Verwaltung widmete.

„Du standest an der Spitze einer Gemeinde, die in keinerlei Hinsicht den Vergleich mit anderen Kommunen scheuen musste“, fasste Sascha Weppelmann das Wirken von Alfred Holz zusammen, der 16 Jahre lang den Chefsessel im Rathaus besetzte. Der langjährige Bürgermeister, so würdigte Weppelmann, der im Namen aller Ratsmitglieder das Wort ergriff, hinterlasse eine schuldenfreie Gemeinde, deren Infrastruktur bestens aufgestellt sei.

Der unermüdliche Einsatz des Verwaltungschefs galt nicht nur den Sachaufgaben, sondern auch der Bürgernähe sowie dem Klima und der Atmosphäre in den Gremien. Holz sei es gelungen, zwischen unterschiedlichen politischen Auffassungen der Fraktionen zu vermitteln und dadurch „Kompromisse zum Wohle der Gemeinde zu finden“, hob Weppelmann in seinem Resümee weiter hervor.

Nach 34 Jahren bei der Gemeinde Senden habe er nun „den richtigen Zeitpunkt gefunden“, um zu gehen, sagte Holz, der für die anerkennenden Worte und den Beifall zu seinem Abschied dankte. Obschon dieser wohl nicht leicht fällt, betonte der Noch-Bürgermeister: „Es ist auch gut, wenn sich eine neue Person mit neuen Ideen einbringt.“

Für ihn bestehe mit fast 59 Jahren nun noch die Möglichkeit, etwas Neues anzupacken, so Holz, der sich seiner Dozententätigkeit an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und seinen Ehrenämtern (unter anderem beim DRK) intensiver zuwenden will.

„Ich danke für die gemeinsame Zeit, aber wir werden uns nicht aus den Augen verlieren“, sagte der scheidende Bürgermeister.

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Wir werden uns nicht aus den Augen verlieren.

Alfred Holz kündigte an, sich in Senden verstärkt seinen Ehrenämtern zu widmen

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