Heimatverein beseitigt Schäden an niedergebrannter Schutzhütte:
Geballter Einsatz für Hartz Büschken

Ottmarsbocholt -

Ein gutes Dutzend Helfer des Heimatvereins Ottmarsbocholt hat, unterstützt von drei syrischen Flüchtlingen, die letzten Schäden an der im April niedergebrannten Schutzhütte Hartz Büschken beseitigt.

Freitag, 18.12.2015, 16:12 Uhr

Mit vereinten Kräften wurden die Schutzhütte „Hartz Büschken“ und das umliegende Areal wieder in Schuss gebracht. Zum Schutz vor Vandalismus stellten die Heimatfreunde schwere Basaltblöcke auf.
Mit vereinten Kräften wurden die Schutzhütte „Hartz Büschken“ und das umliegende Areal wieder in Schuss gebracht. Zum Schutz vor Vandalismus stellten die Heimatfreunde schwere Basaltblöcke auf. Foto: sff

Großbaustelle an „Hartz Büschken“: Ein gutes Dutzend Heimatfreunde malocht am Freitagmorgen an der im April abgebrannten und zwischenzeitlich wieder aufgebauten Schutzhütte. Kräftig unterstützt werden die Männer von drei jungen syrischen Flüchtlingen, die in Ottmarsbocholt an der Dorfstraße eine Unterkunft gefunden haben. Ein mobiles Stromaggregat, Kettensäge, Laubbläser, Schwingschleifer, Besen Schüppen, Spaten und ein Traktor sind im Einsatz. Das Ziel: Die letzten Spuren des Brandes beseitigen, das Gelände in Schuss bringen und es vor weiterem Vandalismus schützen.

Hartz Büschken wieder aufgebaut

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  • Mit vereinten Kräften wurden die letzten Spuren des Brandes an „Hartz Büschken“ beseitigt. Drei syrische Flüchtlinge unterstützten die Helfer des Heimatvereins. Foto: sff
  • Mit vereinten Kräften wurden die letzten Spuren des Brandes an „Hartz Büschken“ beseitigt. Drei syrische Flüchtlinge unterstützten die Helfer des Heimatvereins. Foto: sff
  • Mit vereinten Kräften wurden die letzten Spuren des Brandes an „Hartz Büschken“ beseitigt. Drei syrische Flüchtlinge unterstützten die Helfer des Heimatvereins. Foto: sff
  • Mit vereinten Kräften wurden die letzten Spuren des Brandes an „Hartz Büschken“ beseitigt. Drei syrische Flüchtlinge unterstützten die Helfer des Heimatvereins. Foto: sff
  • Mit vereinten Kräften wurden die letzten Spuren des Brandes an „Hartz Büschken“ beseitigt. Drei syrische Flüchtlinge unterstützten die Helfer des Heimatvereins. Foto: sff
  • Mit vereinten Kräften wurden die letzten Spuren des Brandes an „Hartz Büschken“ beseitigt. Drei syrische Flüchtlinge unterstützten die Helfer des Heimatvereins. Foto: sff
  • Mit vereinten Kräften wurden die letzten Spuren des Brandes an „Hartz Büschken“ beseitigt. Drei syrische Flüchtlinge unterstützten die Helfer des Heimatvereins. Foto: sff
  • Mit vereinten Kräften wurden die letzten Spuren des Brandes an „Hartz Büschken“ beseitigt. Drei syrische Flüchtlinge unterstützten die Helfer des Heimatvereins. Foto: sff
  • Mit vereinten Kräften wurden die letzten Spuren des Brandes an „Hartz Büschken“ beseitigt. Drei syrische Flüchtlinge unterstützten die Helfer des Heimatvereins. Foto: sff
  • Mit vereinten Kräften wurden die letzten Spuren des Brandes an „Hartz Büschken“ beseitigt. Drei syrische Flüchtlinge unterstützten die Helfer des Heimatvereins. Foto: sff
  • Mit vereinten Kräften wurden die letzten Spuren des Brandes an „Hartz Büschken“ beseitigt. Drei syrische Flüchtlinge unterstützten die Helfer des Heimatvereins. Foto: sff
  • Mit vereinten Kräften wurden die letzten Spuren des Brandes an „Hartz Büschken“ beseitigt. Drei syrische Flüchtlinge unterstützten die Helfer des Heimatvereins. Foto: sff
  • Mit vereinten Kräften wurden die letzten Spuren des Brandes an „Hartz Büschken“ beseitigt. Drei syrische Flüchtlinge unterstützten die Helfer des Heimatvereins. Foto: sff
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  • Mit vereinten Kräften wurden die letzten Spuren des Brandes an „Hartz Büschken“ beseitigt. Drei syrische Flüchtlinge unterstützten die Helfer des Heimatvereins. Foto: sff
  • Mit vereinten Kräften wurden die letzten Spuren des Brandes an „Hartz Büschken“ beseitigt. Drei syrische Flüchtlinge unterstützten die Helfer des Heimatvereins. Foto: sff
  • Mit vereinten Kräften wurden die letzten Spuren des Brandes an „Hartz Büschken“ beseitigt. Drei syrische Flüchtlinge unterstützten die Helfer des Heimatvereins. Foto: sff

„Die jungen Syrer packen richtig gut mit an“, freute sich der Heimatvereinsvorsitzende Stefan Frie über die unerwartete Hilfe, die von der Vermieterin der Flüchtlinge vermittelt wurde. Die handwerklichen und die richtig schweren Arbeiten leisteten freilich die Männer des Heimatvereins. Die Facharbeiten hatte Wochen zuvor der Dachdeckerbetrieb Wermter übernommen.

In der Schutzhütte wurden die Bänke und ein großer Kastanienholz-Block, der als Tisch dient, abgeschliffen. „Stellenweise mussten bis zu zwei Zentimeter tiefe Brandfurchen entfernt werden“, berichtete Stefan Frie. Draußen, vor der Hütte wurden Teile des Pflasters erneuert. Wenige Meter entfernt knatterte eine Kettensäge, mit der die Heimatfreunde das durch den Brand angekokelte Holz des ehemaligen Dachstuhls zerlegten.

Rings um das Areal waren Laubbläser und Harken im Einsatz, um das Gelände von Laub und herum liegenden Astwerk zu befreien.

„Zum Schutz des Platzes stellen wir zwei schwere Basaltblöcke und ein drittes, abschließbares Hindernis auf, damit uns nicht noch einmal jemand in die Hütte fährt. Als weiterer Schutz wird auch der Erdwall erhöht“, erläuterte der Vorsitzende des Heimatvereins.

Im April war ein 32-jähriger Sendener mit einem gestohlen Pkw in die Schutzhütte gefahren. Der Pkw geriet in Brand, worauf die Flammen auch den Dachstuhl von „Hartz Büschken“ erfassten. Es entstand ein Schaden von rund 15 000 Euro, der durch die Brandschutzversicherung und Eigenleistungen des Heimatvereins abgedeckt wurde.

Hartz Büschken ist nicht allein für Ottmarsbocholter ein beliebter Treffpunkt, sondern auch für Pättkesfahrer aus der nähere und weiteren Umgebung.

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