Mo., 27.02.2017

Karneval im Saal Vollmer In Otti-Botti feiern alle Generationen

Schwung in die Bude brachten „De Dansmüskes“, die den Saal stürmten. „Roy Black und Anita“ (Frauke Weiten und Siegfried Beermann) eroberten ebenfalls die Herzen bei „Vollmer“.

Schwung in die Bude brachten „De Dansmüskes“, die den Saal stürmten. „Roy Black und Anita“ (Frauke Weiten und Siegfried Beermann) eroberten ebenfalls die Herzen bei „Vollmer“. Foto: sha

Ottmarsbocholt - 

Ein närrisches Rentenalter gibt es nicht, deshalb feierten die älteren Semester im Saal Vollmer kräftig mit. Seniorengemeinschaft und KG Otti-Botti hatten eine Party mit Programm vorbereitet.

Von Sebastian Halsbenning

Das bunte Treiben in Otti-Botti ist gemacht für Jecken aller Generationen. Wie zum Beweis fand das Prinzenpaar der Karnevalshochburg am Samstag abermals einen prall gefüllten Saal im Gasthof Vollmer vor. Diesmal lauschten die Jecken des älteren Semesters den Worten ihres närrischen Oberhauptes Prinz Marc I. (Füstmann).

Als Schlussakzent des Ottmarsbocholter Dorfkarnevals präsentierte Conférencier Roland Wieging dem Publikum ein unterhaltsames und abwechslungsreiches Programm. Während das närrische Oberhaupt Marc I. zum Auftakt seine Vorfreude kund tat und beteuerte, „ich bin einfach durch und durch ein echter Jeck“, ließ er ebenso sein Funkenmariechen Christine I. und den „Nachwuchsprinzen“ Emil I. (Döhla) hochleben.

Danach ging die Post im Saal auch schon ab, denn „De Dansmüskes“ der sechsten Generation heizten auch den Gästen im höheren Alter ordentlich ein. Die jungen Damen, die von Astrid und Verena Overbeck sowie Katrin Schulz trainiert werden, brachten erwartungsgemäß Schwung in die Bude.

„Roy Black“ und „Anita“ eroberten die Herzen.

„Roy Black“ und „Anita“ eroberten die Herzen. Foto: sha

Auf etwas andere Weise vermochte dies auch Manfred Janning. Er sorgte gewissermaßen für den „Schunkelschwung“. Eines ist bei den Leuten im Rentenalter nämlich gewiss, an Traditionsbewusstsein mangelt es ihnen nicht. So hakten sie sich zum lokalen Klassiker „Westfalenland“ alle gekonnt ein und bewiesen: Ein närrisches Rentenalter gibt es nicht.

Für Lacher aus der Bütt sorgte am Samstagnachmit-tag Dirk Hülsbusch, der von seinen Erlebnissen aus dem Fitnessstudio berichtete. Mit Bodybuildern sei so gar nicht zu spaßen, lautete sein schmerzvolles Fazit.

Die Bühne nutzten außer-dem Roy Black mit Anita (Frauke Weiten und Siegfried Beermann) gesangsmäßig sowie die „Weibsbilder“ der Holte Straße mit einer Tanzdarbietung. Wobei Tanz auch das Stichwort für die „ Flying Steps “ war, deren Paartanz für Begeisterung sorgte.

Fehlen darf an dieser Stelle auch nicht das Gespür des Conférenciers. Wieging, der mit seinen „drei Mal elf Jahren“ deutlich unter dem Durchschnittsalter lag, konnte mit seinem sicheren „Platt“ erneut punkten und eroberte mit seinen Dönekes ganz gewiss die Herzen aller Gäste.

Der Dank des Prinzen ging schließlich an das Organisationsteam der Seniorengemeinschaft , die im Übrigen alle Auftretenden sowie den Elferrat und die Karnevalsgesellen mit eigens von Rudi Overbeck kreierten Orden versorgte. Den Schluss aber markierte ein strahlender Marc I. mit den passenden Worten: „Es gibt nichts schöneres, als Prinz zu sein in Otti-Botti!“

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