So., 23.04.2017

Sieger der Kegeldorfmeisterschaft geehrt: Mit 17 Clubs ging‘s in die Vollen

Strahlende Gesichter bei den Ehrungen der Kegel-Dorfmeister von Ottmarsbocholt: Pokale für die Herren, Blumen und Pokale für die Damen.

Strahlende Gesichter bei den Ehrungen der Kegel-Dorfmeister von Ottmarsbocholt: Pokale für die Herren, Blumen und Pokale für die Damen. Foto: Dieter Klein

Ottmarsbocholt - 

Gebhard Spiekers und Bruni haben sich die Titel bei der Ottmarsbocholter Kegeldorfmeisterschaft gesichert. Dem „Club 70“ gelang dies in der Mannschaftswertung bereits zum 25. Mal.

Von Dieter Klein

Kegel-Brüder wie Kegel-Schwestern gelten gemeinhin als gesellig und vergnügt. Erst recht in Ottmarsbocholt, wo bekanntlich das ganze Jahr über gepflegte Heiterkeit das Dorfleben prägt. Auch wenn jetzt bei den Dorfmeisterschaften der Kegelclubs nicht mehr – wie früher mal – 46, sondern nur noch 17 Teams an den Start gehen. 50 Mal „In die Vollen“ hieß die Devise, die die Veranstalter „Sister Act“, „ Holzwürmer“ und „ Klub 70“ vorgegeben hatten. Mit teils tollen Ergebnissen, die bei den Meisterschaftsfeiern am Samstagabend im Saal der Gaststätte Vollmer ausgerufen und gefeiert wurden.

Das Sagen hatte Helmut Weitkamp vom „Club 70“, der eine gute halbe Stunde benötigte um – unterstützt von Christa Miloszewski – den Tisch mit den vielen Pokalen abzuräumen. So durfte sich die neue Dorfmeisterin Bruni Grewe von den „Holzwürmern“ den größten Siegerpokal abholen. Mit 347 Holz hatte sie zudem eine Einzelleistung vollbracht, die auch bei den Herren für einen Spitzenplatz gereicht hätten. Hinter ihr landeten Annegret Overbeck („Mixtours“) und Hedwig Grewe (ebenfalls „Holzwürmer“) auf den Plätzen zwei und drei.

Bei den Junioren holte sich Tobias Hölscher vom Kegelclub „Hau Wech“ mit 330 Pin Titel und Pokal. Gefolgt von Kersten Laubrock („Alles Chaos aufá Bahn“) und Leonard Zell („KC Hau Wech“).

Dorfmeister der Herren 2017 darf sich Gebhard Spiekers („KC Premium Verum“) nennen. Er schaffte die Höchstzahl von 374 Holz vor Franz Ellertmann („Club 70“) mit 368, und Carsten Schnieder („KC Vorsicht Kugel kommt“) mit 367 Holz.

Unter den zehn teilnehmenden Mannschaften der Klasse „Senioren“ stellte der „Club 70“ mit Norbert Schulze Becking (361), Alfred Weitkamp (354) und Klaus Kallwey (347) alle drei ersten Plätze.

Ein Jubiläum gab es, als es um die Mannschaftsmeisterschaften ging. Denn zum 25. Mal holte sich „Club 70“ mit 1430 Holz diesen Titel. Gefolgt von „Vorsicht Kugel kommt“ (1395) und „Premium Verum“ (1390). Auf den heiß begehrten „Neuner-Pokal“ allerdings mussten die „70er“ verzichten. Im Stechen schlug sie der Vizemeister mit 18:10 geworfenen „Neunen“.

Und bei den Junioren, den „U-30 Clubs“, holten die „Filmrissbrüder“ mit 1339 und 27 Mal „Volle abgeräumt“ gleich beide Titel: Den eines Dorfmeisters und den „Neuner-Pokal“.

Schon um der Namen willen sei erwähnt, dass der Club „Lass die Sau raus“ und die „Promillesippe“ die Plätze sechs und sieben belegten. Leichter hatten es die gemischten Clubs. Da mit den „Holzwürmern“ (1282) und den „Mixtours“ (1253) nur zwei Teams mitkegelten, standen die beiden Sieger schnell fest. Die „Holzwürmer“ holten den Dorfmeister-Pokal, die „Mistours“ den „Neuner“ mit 16:14.

Für die nächsten Meisterschaften versprach Helmut Weitkamp geänderte Vorgaben. Veranstalter werden der „Club 70“ und die hinzugewählten „Wilden Kerle“ sein. Beide Clubs hoffen 2018 auf mehr Teilnehmer.

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