Di., 02.05.2017

Modellflug-Tag des MFC Ottmarsbocholt Düsenjet trifft Propeller-Mücke

Spektakuläre Objekte in tollkühner Show: Den Besuchern des Modellflug-Tages in Ottmarsbocholt wurde viel geboten.

Spektakuläre Objekte in tollkühner Show: Den Besuchern des Modellflug-Tages in Ottmarsbocholt wurde viel geboten. Foto: dk

Ottmarsbocholt - 

Spektakuläre Flugobjekte in einer tollkühnen Show: Den Besuchern des Modellflug-Tages in Ottmarsbocholt wurde viel geboten.

Von Dieter Klein

Man kennt das aus zahlreichen Filmen: Jets, die wie auf glühenden Gasturbinen reitend, unter Donnergebrüll in den Himmel schießen. Um das Spektakel einmal hautnah zu erleben, reichte am 1. Mai ein Besuch auf dem Flugfeld des MFC Ottmarsbocholt. Denn auch hier röhrte eine, von „Chef“-(Pilot) Klaus Heymann per Joystick gesteuerte F 16 im Tempo eines Formel I-Boliden in den Himmel über der Bauerschaft. Nach ein paar Minuten und dem Verbrauch von anderthalb Liter Sprit erreichte sie wieder glücklich den Boden. Beklatscht von einer begeisterten Menschenmenge hinter dem Sicherheitszaun.

Damit nicht genug. Die Flugzeugbauer und Freizeitpiloten hatten alles aufgeboten, was einen Flugtag zur Eröffnung der Saison spannend und unterhaltsam macht. So konnten die Flugleiter Ludger Mesenkamp und Wolfgang Graf den ganzen Tag über geradezu sensationelle Luftattraktionen frei geben. Dabei sogar einen unfreiwilligen Luftkampf zwischen einer Deutschen „Fokker“ aus dem 1. Weltkrieg mit einer amerikanischen Corsair aus dem 2. Weltkrieg. Zum Glück ging das Treffen hoch über den Feldern – bis auf ein wenig „Flügelfraß“ – an der Fokker glimpflich aus. Beide Piloten konnten ihre wertvollen Modelle wieder sicher landen.

Fotostrecke: Modellflug-Tag in Ottmarsbocholt

Ebenso glücklich verlief auch das Synchron-Fliegen der beiden Coesfelder Gastpiloten Johann Althoff (16) und Frieder Bodem (15). Die beiden Freunde, Mitglieder vom MFC Coesfeld, verzauberten mit ihren blauweißen Flugmodellen vom Ty „Extra 300“ das staunende Publikum. Knapp nebeneinander herrasend, drehten die beiden Flieger am Himmel atemberaubende Loopings, Rollen und Trudel – oft bis zum Abfang nur wenige Meter über der Grasnarbe. Noch verrückter geriet ein Heliflug, den Lars Lakoning mit einem seiner teuren Modell-Hubschrauber veranstaltete. Dabei glich das kleine, blitzende durch den Luftraum wie verrückt hüpfende Fluggerät einer Mücke, die sich ihren Stachel an einer Grillwurst versengt hatte.

Als weiterer Star der Show wurde der Heli von Stefan Witte, ein 15 Kilo schwere „Hughes 500“ gefeiert. Ein Käufer hätte für das fantastisch echt wirkende Modell schon den Wert eines Kleinwagens berappen müssen. Da lag Christine Janda, erst seit Anfang des Jahres Mitglied im Kreis der zur Zeit 71 Vereinsmitglieder mit ihrem kleinen Styropor-Modell noch relativ günstig.

Noch preiswerter waren nur die kleinen Gleiter, die sich die jungen Besucher am Flugtag an einem Extrastand unter Anleitung selbst aus Balsaholz schneiden und verkleben durften. So bot der MFC Ottmarsbocholt für jeden Besucher einen aufregend schönen Maitag.

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