Mi., 29.03.2017

20 neue Betreuungsplätze für Zwei- bis Sechsjährige: Anbau lindert größten Kita-Druck

Die ersten Steine für den Kita-Anbau an der Urbanstraße sind gesetzt. Der beauftragte Architekt Markus Stutenkemper hofft, dass die Räume – trotz knappen Zeitplans – pünktlich zum Beginn neuen Kita-Jahres bezugsfertig sind.

Die ersten Steine für den Kita-Anbau an der Urbanstraße sind gesetzt. Der beauftragte Architekt Markus Stutenkemper hofft, dass die Räume – trotz knappen Zeitplans – pünktlich zum Beginn neuen Kita-Jahres bezugsfertig sind. Foto: sff

Ottmarsbocholt - 

Wenn alles glatt läuft, ist die Erweiterung des ehemaligen St. Theresa-Kindergartens pünktlich zum Beginn die neuen Kita-Jahres fertig. Auf 120 Quadratmetern sollen 20 Kinder im Alter zwischen zwei und sechs Jahren betreut werden.

Von Siegmar Syffus

Die Bodenplatte für die Erweiterung ist gegossen. Und das Sendener Bauunternehmen Leonard hat bereits die ersten Mauerteile gesetzt. Gleichzeitig haben die Handwerker der Herberner Zimmerei Eickholt am Altbau des ehemaligen Kindergartens St. Theresa begonnen, den Dachstuhl für den Anbau vorzubereiten. „Der Zeitplan ist zwar knapp bemessen. Wahrscheinlich werden die neuen Räume aber rechtzeitig zum Beginn des neuen Kindergartenjahres bezugsfertig sein“, hofft Markus Stutenkemper.

Die Hoffnung des Architekten wird von vielen Ottmarsbocholter Eltern geteilt. Denn ebenso wie im Ortsteil Senden ist die Nachfrage nach Kita-Plätzen größer als das aktuell vorhandene Angebot (WN berichteten).

Der an der Urbanstraße entstehende Anbau soll im Kita-Jahr 2017/18 den größten Druck abfangen und 20 Kindern Platz bieten. Nach Auskunft des Architekten entstehen auf 120 Quadratmetern ein Gruppen-, ein Neben-, ein Waschraum und zwei Ruheräume sowie ein Abstellraum.

Den Kostenaufwand beziffert Klaus Gilleßen, Fachbereichsleiter Bildung, Freizeit und Zentrale Dienste der Gemeinde Senden, mit rund 310 000 Euro. „Rund 245 000 Euro werden mit Landesmitteln gedeckt. Die restlichen rund 65 000 Euro  trägt die Gemeinde“, erläutert Gilleßen. Die katholische Kirche sei Träger der Einrichtung, beteilige sich aber nicht an der Finanzierung.

In dem 1997 bezogenen Altbau an der Urbanstraße werden die „Zwerge“ ihr Domizil behalten. Es handelt sich um eine Gruppe mit bis zu zehn Kindern im Alter von null bis drei Jahren. Die zwei- bis sechsjährigen „Glühwürmchen“, die zurzeit in der ehemaligen St. Urban Apotheke betreut werden, ziehen in den Anbau ein. Weitere vier Gruppen spielen und lernen im Haupthaus der Kita St. Urban am Davertweg.

Trotzdem besteht in Ottmarsbocholt und in Senden weiterer Bedarf an Kita-Plätzen. In beiden Ortsteilen wird das DRK die Trägerschaft für neue, noch zu bauende Einrichtungen übernehmen. In Ottmarsbocholt im Wohngebiet Sudendorp, in Senden im Neubaugebiet, das im Anschluss an Mönkingheide/Kralkamp geplant ist.

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