Mi., 26.04.2017

Schenkwaldspielschar Laienspieler verbuchen Plus

Mehr Zuschauer verbucht die Schenkwaldspielschar, so die Bilanz auf der Jahreshauptversammlung.

Mehr Zuschauer verbucht die Schenkwaldspielschar, so die Bilanz auf der Jahreshauptversammlung. Foto: ure

Ottmarsbocholt - 

Das Ensemble der Schenkwaldspielschar blickte bei der Jahreshauptversammlung auf eine erfolgreiche Theatersaison zurück. Die Suche nach einem neuen Lustspiel läuft bereits.

Von Ulrich Reismann

Die „Quaterie in Pollmanns ­Gaorn“, die sich im vergangenen November auf Vollmers Bühne abspielte, ist ein wunderbarer Lacherfolg gewesen. Die Zuschauer amüsierten sich köstlich – und sie kamen in Scharen. Diese Bilanz ihrer letztjährigen Komödie zog die Schenkwaldspielschar am Montagabend während der Generalversammlung in der Gaststätte Vollmer.

Einmal mehr zu spielen als sonst – die Anzahl der Aufführungen wurde von acht auf neun erhöht – machte sich in doppelter Hinsicht bezahlt. Einerseits sorgte dies für eine willkommene Entzerrung: Brechend volle Vorstellungen gehörten nun der Vergangenheit an, weil sich die Besucherströme besser verteilten. Doch in dem Extra-Termin saß nicht nur Publikum, das sonst an einem anderen Tag gekommen wäre. Die Zuschauerzahlen hätten insgesamt zugelegt und einen neuen Rekordwert erreicht, freute sich die Vorsitzende Hedwig Klaas.

Über die Ursachen für den großen Zuspruch kann zwar nur spekuliert werden, doch dürfte es nicht alleine darauf zurückzuführen gewesen sein, dass es in dem Lustspiel amüsante Szenen am laufenden Band gegeben hat. Auch der Umstand, dass in dem Stück drei neue Spieler mitwirkten, wird wohl zu dem neuerlichen Besucheranstieg beigetragen haben. Denn: „Neue Mitspieler bringen erfahrungsgemäß auch immer ein neues Publikum mit“, weiß der zweite Vorsitzende Werner Althoff.

Auf der Versammlung wurde Kassiererin Hildegard Holtschulte (Mitte) mit viel Anerkennung von Hedwig Klaas und Werner Althoff verabschiedet.

Auf der Versammlung wurde Kassiererin Hildegard Holtschulte (Mitte) mit viel Anerkennung von Hedwig Klaas und Werner Althoff verabschiedet. Foto: ure

In der kommenden Spielzeit (Premiere ist am 3. November 2017) könnte es durchaus wieder dazu kommen, dass Neueinsteiger dabei sein werden. Potenzial ist jedenfalls vorhanden. Die Schenkwaldspielschar könne auf ein ausreichendes Reservoir zurückgreifen, das immer wieder mal durch junge Nachwuchsspieler aufgefrischt werde. Probleme gebe es lediglich bei jungen Frauen von Mitte 20 bis Ende 30, machte Regisseur Adalbert Willeke kleine Einschränkungen.

Derzeit ist der Vorstand intensiv mit der Auswahl eines Stückes beschäftigt. Und das bedeutet: Es müssen jede Menge Textbücher gelesen werden. „Wenn man dann nach 20 Seiten selbst noch nicht einmal herzhaft gelacht hat, dann hat sich der Fall schon erledigt“, beschreibt Klaas die Anforderungen an das Stück. „Es muss lustig sein“, das habe Priorität. Zweites Kriterium sind die Spieler, die zur Verfügung stehen. „Zu den jeweiligen Rollen muss man dann auch gerade die passenden Darsteller haben, die vom Alter und vom Typ her dafür geeignet sind“, erklärt Althoff. Eine burschikose Rolle etwa, die könne längst nicht mit jedem besetzt werden.

Zu den Regularien der Sitzung: Als Nachfolger für Hildegard Holtschulte, die ihr Amt 27 Jahre versah, wurde Jannik Schulze Hillert zum neuen Kassierer gewählt.

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