Fr., 12.05.2017

Tagesstätte im Sudendorp Kita-Projekt liegt voll im Zeitplan

Aus Fertigbauteilen soll die Kindertagesstätte im Sudendorp errichtet werden. Aus Sicht von Politik und Verwaltung bedeutet das mehr Tempo und keine Risiken.

Aus Fertigbauteilen soll die Kindertagesstätte im Sudendorp errichtet werden. Aus Sicht von Politik und Verwaltung bedeutet das mehr Tempo und keine Risiken. Foto: Bolle System- und Modulbau

Ottmarsbocholt - 

Die Kita im Baugebiet Sudendorp soll zum August mit ihrem Betrieb starten. Diesen Zeitplan bekräftigte die Verwaltung im Ottmarsbocholter Ortsteilparlament.

Von Ulrich Reismann

„Wir sind festen Glaubens, die neue Kindertagesstätte Sudendorp zum 1. August in Betrieb nehmen zu können.“ Diese Aussage des stellvertretenden Bauamtsleiters Klaus Mende vernahmen die Politiker im Bezirksausschuss mit Freude, „weil dadurch keine Übergangslösung notwendig wird, die zusätzliches Geld verschlingt“, wie Vertreter der CDU hervorhoben.

Die ersten Fertigteile sollen am 14. Juni angeliefert und aufgebaut werden. Wie berichtet, wird die Kita nicht vor Ort Stein auf Stein gemauert, sondern in zeitsparender Modulbauweise errichtet. Obwohl mit dieser schnelleren Fertigungsart Neuland betreten wird, sahen Politiker wie auch Verwaltung keinerlei Gefahr, damit womöglich Schiffbruch zu erleiden. Denn die Besichtigung eines vergleichbaren Kindergartengebäudes in Neuss sei Ende März überzeugend gewesen, hieß es jetzt in dem Ausschuss.

Weitere Zuversicht, dass Schnelligkeit nicht mit Abstrichen bei der Qualität einhergehen muss, entnahmen die Parteienvertreter aus der Ankündigung des Investors, der Bolle System- und Modulbau GmbH in Telgte, der Kindertagesstätte Sudendorp den Rang eines Leuchtturmprojektes beizumessen. Als Vorzeigeobjekt möchte die Bolle GmbH damit auch bei anderen Kommunen beziehungsweise Trägern für diese nach ihren eigenen Worten „sehr effektive und auch hochwertige“ Bauweise – die hier in der Region noch weitgehend unbekannt ist - werben.

An dem Standort wird eine Vier-Gruppen-Anlage entstehen. Zwar werden jetzt ab August nur zwei Gruppen benötigt, trotzdem möchte die Gemeinde in Vorausschau der zukünftigen baulichen Entwicklung in Ottmarsbocholt gleich größere Kapazitäten vorhalten, wie Fachbereichsleiter Klaus Gilleßen auf WN-Nachfrage betonte.

Und selbst eine langfristige Erweiterung auf sechs Gruppen hält sich die Verwaltung als Option offen. Es bestehe die Möglichkeit für einen entsprechenden Anbau, teilte Klaus Mende im Ausschuss mit. Ludger Janning (SPD) hielt es für durchaus realistisch, dass sich diese Notwendigkeit eines Tages ergeben wird.

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