Mi., 24.05.2017

RVM stellt Fahrzeug „Definitiv“: Bürgerbus startet am 29. August

Mit dem Bürgerbus soll die Verbindung zwischen Senden und den Ortsteilen verbessert werden.

Mit dem Bürgerbus soll die Verbindung zwischen Senden und den Ortsteilen verbessert werden. Foto: Christ/Schwarze-Blanke

Senden - 

Der Bürgerbusverein will am letzten Tag der Sommerferien auf Strecke gehen. Dieser Terminplan, der zuletzt nach hinten geschoben worden war, kann eingehalten werden, weil die RVM dem Verein ein Fahrzeug bis auf Weiteres überlässt.

Von Dietrich Harhues

Der Bürgerbus startet am 29. August mit seinem Fahrbetrieb. Dieses „definitive“ Datum nannte am Mittwoch Gesche Seifert-Post als Sprecherin des Vereins, der die Mobilität in Senden verbessern möchte. Dieser Zeitplan, der den ursprünglichen Planungen entspricht, war zwischenzeitlich ins Wanken geraten (WN berichteten). Der Betrieb des Bürgerbusses wäre dann erst im Oktober aufgenommen worden.

Unterstützung durch die RVM macht es jetzt möglich, dass der Verein, den Linienbetrieb mit dem letzten Tag der Sommerferien beginnen kann. Denn das Regionalverkehrsunternehmen stellt dem Sendener Bürgerbusverein ein Fahrzeug zur Verfügung, das dieser nutzen kann, bis der eigene Mercedes Sprinter bereitsteht.

Das Team, das ins Lenkrad greift, steht ebenfalls bereit. Gut 30 Ehrenamtliche übernehmen die Touren mit Bus, der acht Fahrgästen Platz bietet. Ab dem 12. Juni läuft für die Fahrer die Gesundheitsuntersuchung an. Bevor sie am Steuer des Bürgerbusses Platz nehmen, müssen sie auch noch ein Fahrertraining absolvieren.

Einen detaillierten Fahrplan nennt die Pressebeauftragte des Bürgerbusvereins noch nicht. Sie bekräftigte aber, dass der „Sprinter“ dafür sorgen soll, dass die Verbindungen zwischen Senden und seinen Ortsteilen verbessert werden soll. Überdies soll der Bahnhof in Bösensell auch für diejenigen erreichbar sein, vor deren Haustür kein Auto steht. Die Mobilität innerhalb Senden, mit Zielen wie den Ärzten und dem Busbahnhof ist ebenfalls ein zentrales Thema für den Bürgerbusverein.

Dabei gelte, dass Bedarf und Wünsche der Fahrgäste in die Routenplanung einfließen sollen. „Das Konzept ist nicht in Stein gemeißelt“, betont Seifert-Post, die die Bürger animiert, ihre Vorschläge an den Verein zu richten. Eine einfache Fahrt werde für Erwachsene einen Euro kosten, kleine Kinder fahren gratis, und für ältere Steppkes werde der halbe Fahrpreis fällig. 

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