KRAKE-Projekt informiert über Produkte, Dienstleistungen und Lehrstellen:
Ottmarsbocholter stärken ihr Dorf

Ottmarsbocholt -

Im Rahmen des KRAKE-Projektes („starkes Dorf“) haben Ehrenamtliche eine Liste mit rund 100 Ottmarsbocholter Betrieben und Freiberuflern zusammengestellt. Hieraus soll ein Info-Heft entstehen, das einen Überblick über das Angebot vor Ort gibt.

Donnerstag, 13.07.2017, 17:07 Uhr

Die Wissenschaftlerin Friederike von Hagen (3.v.l.) stellte den Workshop-Teilnehmern KRAKE-Projekte aus anderen „starken Dörfern“ vor. Anschließend wurden Grundinformationen für ein geplantes Ottmarsbocholter Info-Heft zusammengestellt.
Die Wissenschaftlerin Friederike von Hagen (3.v.l.) stellte den Workshop-Teilnehmern KRAKE-Projekte aus anderen „starken Dörfern“ vor. Anschließend wurden Grundinformationen für ein geplantes Ottmarsbocholter Info-Heft zusammengestellt. Foto: sff

Welche Angebote gibt es in Ottmarsbocholt ? Und wo finde der Suchende was ? Diese Fragen stellen sich nicht nur Neubürger, die unlängst in den Wohngebieten Sudendorp und im Strontianitfeld ihr schmuckes Eigenheim gebaut haben. Auch viele Alteingesessene kennen längst nicht das gesamte Waren- und Dienstleistungsangebot in ihrem Heimatort. Sie wären aber überrascht, was es alles gibt. In dieser Einschätzung waren sich die Ehrenamtlichen und Gewerbetreibenden des Projektes KRAKE („starkes Dorf“) einig, die sich am Mittwochabend mit der Wissenschaftlerin Friederike von Hagen im Saal Lindfeld zu einem Workshop trafen.

Für Durchblick in Sachen Dienstleistung und Produkte in Ottmarsbocholt könnte demnächst ein Info-Heft sorgen, das sowohl auf Papier gedruckt, als auch im Internet veröffentlicht werden soll. Darüber hinaus möchten die Workshop-Teilnehmer einen Überblick über das in Ottmarsbocholt vorhandene Lehrstellenangebot geben. „Vielleicht lässt sich – eventuell in Zusammenarbeit mit dem Sportverein – eine Unternehmensrallye organisieren, bei der sich Ottmarsbocholter Betriebe den Jugendlichen vorstellen“, gibt von Hagen einen Ausblick auf eine mögliche Folge-Aktion.

Die Grundinformationen für das geplante Info-Heft haben die Arbeitsgruppen „Bestandsaufnahme“ und „Kühlschrankliste“ in den vergangenen Wochen gesammelt. Am Mittwoch wurden diese Kontakte und Adressen gesichtet und sortiert. „Wir haben auch die Gewerbeliste aktualisiert. Sie enthält rund 100 Ottmarsbocholter Gewerbebetriebe und Freiberufler“, berichtet die Wissenschaftlerin im WN-Gespräch. „An der Fachhochschule werden wir nun einen Fragebogen zusammenstellen, auf dem die Betriebe ihre Produkte, Services und sonstigen Leistungen sowie ihr Ausbildungsangebot angeben können“, erläutert von Hagen.

Dieser Fragebogen wird bei einem Treffen am 7. August (Montag) um 20 Uhr in der Gaststätte Lindfeld an freiwillige Helfer verteilt. Diese Ehrenamtlichen sollen dann telefonisch oder direkt Kontakt zu ihnen bekannten Betrieben aufnehmen und die gewünschten Daten für das Info-Heft erfassen.

„Das wird Fußarbeit für die Ehrenamtlichen“, ist sich die Leiterin des Ottmarsbocholter KRAKE-Projektes bewusst. „Darum brauchen wir noch Leute, die bei der Datenerhebung helfen“, hofft sie auf Unterstützung aus dem „starken Ottmarsbocholt“. Denn KRAKE basiert auf der Idee, dass durch die Zusammenarbeit von Ehrenamtlichen und Gewerbetreibenden die Lebensqualität im Dorf gesteigert und seine Zukunftsfähigkeit gestärkt werden kann.

Ehrenamtliche Helfer willkommen – weitere Treffen geplant

Ottmarsbocholter, die sich tatkräftig oder mit Ideen in das Projekt für ihr „starkes Dorf“ einbringen wollen, werden gebeten, sich bei Michael Busch, ' 0 25 98  / 9 18 18 90, zu melden.

Nach dem Treffen zur Datenerhebung am 7. August sind weitere Workshops geplant. So findet sich die KRAKE-AG „Trauerhalle Ottmarsbocholt“ am 21. September (Donnerstag) um 18 Uhr im Spieker zusammen. Ein weiteres Treffen der Gruppen „Bestandsaufnahme“ und „Kühlschrankliste“ ist für den 25. September (Montag) um 20 Uhr in der Gaststätte Vollmer vorgesehen. -sff

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