Ottmarsbocholt wird zum „Filmschauplatz NRW“:
Feucht-fröhliches Kino-Spektakel

Ottmarsbocholt -

Fast 500 Zuschauer erlebten am Montagabend bei strömendem Regen das Ottmarsbocholter Open-Air-Kino. Landfrauen, Kolping, Blau-Weiß, Heimatverein und Landwirte hatten die Veranstaltung gemeinsam auf die Beine gestellt.

Dienstag, 25.07.2017, 15:07 Uhr

Trotz des Regens kamen fast 500 Zuschauer zum Ottmarsbocholter Open-Air-Kino. Die allermeisten harrten bis zum Ende des Hauptfilms um kurz vor Mitternacht aus.
Trotz des Regens kamen fast 500 Zuschauer zum Ottmarsbocholter Open-Air-Kino. Die allermeisten harrten bis zum Ende des Hauptfilms um kurz vor Mitternacht aus. Foto: sff

Fast den gesamten Nachmittag hatte es „Hunde und Katzen“ geregnet. Doch die Ottmarsbocholter ließen das Helfer-Team um Birgit Schulte Spechtel nicht im Regen stehen: Trotz der unbeständigen Witterung fanden sich am Montagabend fast 500 Besucher zum Open-Air-Kino auf der Festwiese am Spieker ein. Die allermeisten blieben vom Beginn des Rahmenprogramms um 19.30 Uhr bis zum Schluss des Hauptfilms „Tschick“ um kurz vor Mitternacht.

„Ich finde so etwas für einen kleinen Ort wie Ottmarsbocholt richtig gut und unterstützenswert. Wenn es noch mehr geregnet hätte, wäre ich auch in Gummistiefeln gekommen“, erklärte die trotz des schlechten Wetters bestens gelaunte Julia Homann . „Ich habe erst gedacht: Wenn es so weiter regnet, gehe ich nicht los. Aber wenn jeder so denken würde, wäre das doch schade. Also bin ich gekommen“, erzählte Tanja Hoffmann .

Open-Air-Kino in Ottmarsbocholt

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  • „Filmschauplatz NRW“: Impressionen vom Open-Air-Kino in Ottmarsbocholt. Foto: sff
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  • „Filmschauplatz NRW“: Impressionen vom Open-Air-Kino in Ottmarsbocholt. Foto: sff
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  • „Filmschauplatz NRW“: Impressionen vom Open-Air-Kino in Ottmarsbocholt. Foto: sff

Überaus zufrieden zeigte sich Birgit Schulte Spechtel, die das von Film- und Medienstiftung NRW sowie von Sparkasse, Volksbank und Raiffeisen Genossenschaft gesponserte Event initiiert und federführend organisiert hatte: „So um die 25 bis 30 Leute waren heute dabei und haben alles vorbereitet und aufgebaut. Es war ‘ne richtig tolle Truppe. Und das spricht für unsere Dorfgemeinschaft“, freute sich Schulte Spechtel über die tatkräftige Unterstützung – die über den gesamten Abend andauerte. Die Landfrauen versorgten die Gäste an einer Bar mit köstlichen selbst gemachten Salaten. Helfer von Blau-Weiß Ottmarsbocholt boten Würstchen an. Mitglieder der Kolpingsfamilie hatten Käseplatten vorbereitet. Der Heimatverein beköstigte die Kinozuschauer mit Brot und Pizzabrötchen. Der Landwirtschaftliche Ortsverband hatte die Verantwortung für den Getränkenachschub übernommen. Messdiener verkauften Süßigkeiten. Und die Pfadfinderinnen sorgten mit duftendem Popcorn für echte Kino-Atmosphäre.

Alle waren ehrenamtlich dabei, um in ihrem Dorf etwas loszumachen. Unterstützung gab es aber auch vom Sendener Kulturamt, das 300 Klappstühle für das Open-Air-Kino am Festplatz Auf der Horst zur Verfügung gestellt hatte.

Gleich zu Beginn des Kinoabends im Rahmen des Projektes „Filmschauplätze NRW“ sorgten die Jagdhornbläser aus Ascheberg, der Musikverein Senden sowie die mexikanische Sängerin Lenny López und der venezolanische Gitarrist Rómer Avendano für angenehmes Ambiente und gute Laune.

„Unsere Idee war es, gemeinsam mit anderen Vereinen, ein Kulturangebot nach Ottmarsbocholt zu holen. Und wir wollten den Leuten etwas bieten, die aus beruflichen oder familiären Gründen nicht in den Ferien sind“, fasste Schulte Spechtel die Idee des feuchten, aber fröhlichen Abends zusammen, den Besucher zwischen acht und 80 Jahren genossen.

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