Fr., 28.07.2017

Naturerlebniswoche ist bei Grundschülern beliebt: Wasserskorpione und Blutegel unter der Lupe

Mit dem Fahrrad begaben sich die kleinen Entdecker zum Strontianitberg und zum Rinnbach, um die Natur und ihre Wunder zu erleben.

Mit dem Fahrrad begaben sich die kleinen Entdecker zum Strontianitberg und zum Rinnbach, um die Natur und ihre Wunder zu erleben. Foto: sff

Ottmarsbocholt - 

Mit einem Hauch von Abenteuer und Freiheit hat die Naturerlebniswoche der Kolpingsfamilie Ottmarsbocholt den Forscherdrang der teilnehmenden Kinder geweckt.

Von Sigmar Syffus

Kinder, die im Dorf oder auf einem Bauernhof aufwachsen, sind in der Regel häufig im Grünen unterwegs. Und trotzdem erfreuen sich die von der Kolpingsfamilie Ottmarsbocholt angebotenen „Naturerlebniswochen“ seit vielen Jahren großer Beliebtheit. Denn die Grundschüler erleben im Wald an der Strontianithalde und am Rinnbach in der Nähe von Hartz Büschken eine Mischung aus Abenteuer, Freiheit und Aha-Erlebnissen.

Am Freitag endete die erste Staffel, für die 17 Grundschüler angemeldet waren. „In der zweiten Woche, die vom 7. bis zum 11. August läuft, erwarten wir weitere 24 Kinder. Mehr geht nicht, sonst wird die Gruppe unübersichtlich“, berichtet Pia Lordieck, die das Ferienangebot gemeinsam mit Elisa Lindfeld und Lea Schulte Spechtel betreut.

An den vergangenen fünf Tagen standen Spaß und gemeinsames Erleben oben an. Doch auch der pädagogische Aspekt wurde nicht vernachlässigt: „Es ist uns wichtig, dass die Kinder die Natur mit Respekt behandeln. Wir sind hier Gast und benehmen uns nicht wie die Haudegen“, sagt Elisa Lindfeld. So durften zum Spielen und Bauen keine Äste abgerissen werden. Kleine Tiere, die aus dem Rinnbach gekeschert wurden, wanderten nach dem Betrachten unter der Becherlupe wieder heile zurück ins Gewässer.

Die kleinen Forscher erwiesen sich in den vergangenen Tagen freilich nicht nur als wissbegierig, sondern auch als ziemlich wetterfest: „Der Regen am Montag und Dienstag hat den Kindern nicht viel ausgemacht. Am Bach werden sie sowieso feucht. Und die meisten waren mit Stiefeln und Matschhosen gut ausgerüstet“, erzählt Pia Lordieck.

Und was hat den Kindern am meisten Spaß gemacht ? Da gingen die Meinungen ein wenig auseinander: „Am Strontianitberg haben wir Tierspuren mit Gips ausgegossen“, fällt Mara spontan ein. Von gefangenen Wasserskorpionen, kleinen Fischen und sogar von Blutegeln berichten andere Kinder. Und Emely ist Feuer und Flamme für den Hühnerstall mit Kuschelecke, den einige Kinder gemeinsam aus Ästen und Moos errichtet haben.

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