So., 20.08.2017

Italienischer Abend Genuss trifft auf Geselligkeit

Die Bäcker und das ganze Team des Heimatvereins legten sich ins Zeug, um die Gäste am Spieker zu versorgen. Für die eigene Stärkung blieb angesichts des reißenden Absatzes von Pizza und Wein nur wenig Zeit.

Die Bäcker und das ganze Team des Heimatvereins legten sich ins Zeug, um die Gäste am Spieker zu versorgen. Für die eigene Stärkung blieb angesichts des reißenden Absatzes von Pizza und Wein nur wenig Zeit. Foto: dk

Ottmarsbocholt - 

Otti-Botti setzt erneut Maßstäbe – nicht nur als Ort des Feierns und der Geselligkeit, sondern auch bei kulinarischen Genüssen. Diese bot der „Italienische Abend“, der sich abermals großen Zuspruchs erfreute.

Von Dieter Klein

„Otti-Botti“ ist – was das Feiern betrifft – immer wieder mal das Maß aller Dinge. Seit Samstag, dem nun schon fünften „Italienischen Abend“, darf sich das Dorf eines weiteren Superlativs erfreuen: als Hersteller feinster Pizzen! Ehrlich. Denn was da das Bäckerei-Team um Franz-Josef Brinkmann und Walter Dickmann, Ludwig Linnefeld, Bernd Linnefeld und Heinrich Volle – verstärkt um „Feuer-Meister“ Bernd Thole und die Damen-Mannschaft – des Heimatvereins aus den Backöfen holte, grenzte an kulinarische Magie. Wohl jeder kalabrische Pizza-Bäcker hätte beim Anblick dieser hauchdünnen knusprig duftigen „Mafia-Torten“ – großzügig belegt mit Salami, Käse, Tomaten oder Thunfisch – vor Respekt den Kochhut gezogen oder gar gleich seinen Ofen zugemauert.

Da hätte Otti-Bottis „Urgestein“ mit der „Kwetsch“ (Akkordeon), James Schäfer, anstatt „So ein Tag, so schön wie heute . . .“, auch spielen können: „In der Weihnachtsbäckerei  . . .“ Wohl jeder der mehr als 250 Besucher dieses unvergleichlichen Abends hätte ihm bedenkenlos zugestimmt.

Fotostrecke: Italienischer Abend in Ottmarsbocholt

Kein Wunder also, dass Heimatvereins-Boss Stefan Frie gar nicht zur Ruhe kam. Und stolz jedem der Vorbeigehenden erzählte, dass an diesem Abend gut 300 Pizzen den Spieker für immer verlassen würden. Gebacken in zwei ‚Holz-Backöfen`, von denen einer eine großzügige Leihgabe einer Lüdinghauser Bäckerei sei.

Die Stimmung in und um den Spieker stieg schnell. Nicht allein der Pizzen wegen. Nein, ein wenig trieb auch der goldene Wein das Stimmungsbarometer in die Höhe. Nicht zuletzt aber dieses einmalige Ambiente gepflegter Historie. Und selbst das (glücklichweise des Wetters wegen aufgestellte) weiße Besucherzelt, von außen nur gewöhnlich weiß, strahlte im Innern dank liebevollen Blumenschmucks gemütliche Hütten-Atmosphäre aus. Wer mochte da schon wieder heim gehen?

Leserkommentare

Google-Anzeigen

Mehr zum Thema

kfzmarkt.ms Anzeigen

Autos, Motorräder, Wohnmobile und Nutzfahrzeuge aus Ihrer Region

Anzeige


http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5088531?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F104%2F166%2F