Fr., 01.09.2017

Feuerwehr und Rettungsdienst mit 80 Helfern vor Ort: Schwelbrand: Drei Bewohner von St. Georg verletzt

Mit 80 rund Helfern waren vier Löschzüge und der Rettungsdienst beim Brand am Kirchplatz im Einsatz.

Mit rund 80 Helfern waren vier Löschzüge und der Rettungsdienst beim Brand am Kirchplatz im Einsatz. Foto: Andre Braune

Ottmarsbocholt - 

Bei einem nächtlichen Schwelbrand im Keller der Außenwohngruppe von St. Georg sind drei Bewohner verletzt worden.

Großes Glück im Unglück hatten die Bewohner und Betreuer der Außenwohngruppe von St. Georg am Ottmarsbocholter Kirchplatz, nachdem im Keller des Gebäudes ein Schwelbrand ausgebrochen war. Drei Menschen wurden leicht verletzt, die anderen blieben unversehrt. Die Polizei geht von fahrlässiger Brandstiftung an einem Sofa aus.

Um 1.40 Uhr riefen aufmerksame Nachbarn die Feuerwehr. Sie hatten Rauch bemerkt, der aus einem Kellerfenster der Behinderten-Wohngruppe austrat. In dieser Einrichtung übernachteten mit Betreuer 13 Personen. Beim Eintreffen der Feuerwehr war der Brand einer Couch in einem Kellerraum bereits erloschen, teilt die Polizei mit. Der vorherrschende Schwelbrand sorgte aber noch für eine extreme Rauchentwicklung. Die meisten Bewohner befanden sich bereits außerhalb des Gebäudes. Zwei Bewohnerinnen im Alter von 18 beziehungsweise 20 Jahren und ein 22-jähriger Bewohner klagten über Reizungen der Atemwege. Nach einer notärztlichen Versorgung vor Ort wurden sie leicht verletzt aus der medizinischen Betreuung entlassen.

Aufgrund der gemeldeten Gefahrenlage „Feuer mit Menschen in Gefahr“ waren die Löschzüge Senden, Ottmarsbocholt, Bösensell und Lüdinghausen sowie der Rettungsdienst mit insgesamt rund 80 Helfern angerückt, berichtete Sendens Feuerwehrchef Manfred Overbeck. Fünf Bewohner seien von Kameraden aus dem Haus begleitet worden. Zwei von ihnen schliefen noch im Dachgeschoss, als die Feuerwehr am Einsatzort eintraf. Da das Haus verraucht war, seien alle Bewohner in der Nacht im Hotel Lindfeld untergebracht worden, sagte Overbeck.

Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen liegen keine Hinweise auf eine vorsätzliche Tat vor, so die Polizei.

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