Di., 05.09.2017

Antrittsbesuch des neuen Landtagsabgeordneten: Ortsumgehung Ottmarsbocholt wird thematisiert

Zum Antrittsbesuch traf sich der Landtagsabgeordnete Dietmar Panske (r.) mit CDU-Gemeindeverbandsvorsitzenden Günter Mondwurf (l.) bei Bürgermeister Sebastian Täger.

Zum Antrittsbesuch traf sich der Landtagsabgeordnete Dietmar Panske (r.) mit CDU-Gemeindeverbandsvorsitzenden Günter Mondwurf (l.) bei Bürgermeister Sebastian Täger. Foto: sff

Senden - 

Die Pläne für eine Ortsumgehung von Ottmarsbocholt sollen wieder aus der Schublade geholt werden. Dieses Anliegen der Sendener CDU will Dietmar Panske unterstützen. Das versprach der neue Landtagsabgeordnete im Rahmen seines Antrittsbesuches bei Bürgermeister Sebastian Täger.

Von Sigmar Syffus

Fast auf den Tag genau sechs Jahre ist es her, dass das Straßenbauvorhaben „Ortsumgehung Ottmarsbocholt“ aus der Prioritätenliste des Landes herabgestuft wurde. Umso überraschender war am Montagnachmittag die Ankündigung von Günter Mondwurf: „Wir wollen das Projekt Ortsumgehung Otti aus der Schublade bekommen.“ Der CDU-Gemeindeverbandsvorsitzende begleitet den neuen Landtagsabgeordneten Dietmar Panske bei dessen Antrittsbesuch bei Bürgermeister Sebastian Täger. „Wir schauen uns das Thema an“, versprach Panske.

Täger nutzte die Gelegenheit, um dem Landespolitiker einige Wünsche und dringende Bitten mit auf den Weg nach Düsseldorf zu geben: Mit der Sanierung der Steverhalle habe die Gemeinde ein „Vier-Millionen-Projekt“ vor der Brust, so Täger. Um die Planung zügig im nächsten Jahr umsetzen zu können, bedürfe es schnellstmöglich des Förderungsbescheids der Bezirksregierung oder zumindest der Genehmigung eines „förderungsunschädlichen Baubeginns“. Der Abgeordnete versprach, sich beim zuständigen Ministerium auch dafür einzusetzen. Ferner teilte er mit, dass der Fördertopf, aus dem die Gemeinde eventuell zur Rettung von Haus Palz schöpfen könnte, auch 2018 zur Verfügung gestellt werden soll.

Wenig Hoffnung machte Panske bezüglich der im Frühjahr in Senden politisch einstimmig beschlossenen Vorrangzonen für die Nutzung der Windenergie: „Zielrichtung ist das, was im Koalitionsvertrag steht. Und das ist erste einmal die 1500-Meter-Abstandsregelung“, sagte er. Täger zweifelte an, dass in den vorgesehenen Zonen dann noch genügend „substanzieller Raum“ für die Windkraft bestehen bleibt. „Eine Verspargelung will doch keiner“, merkte der Bürgermeister an.

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