Fr., 24.11.2017

Anbau der Kita St. Urban Auf Engpass folgt Entspannung

Die Sprösslinge der „kleinen Zwerge“ und deren Eltern fühlen sich pudelwohl im neuen Domizil an der Urbanstraße. das Pfarrer Klemens Schneider (r.) segnete.

Die Sprösslinge der „kleinen Zwerge“ und deren Eltern fühlen sich pudelwohl im neuen Domizil an der Urbanstraße. das Pfarrer Klemens Schneider (r.) segnete. Foto: ure

Ottmarsbocholt - 

Bei der offiziellen Einweihung des Anbaus der Kita St. Urban wurde die Erleichterung darüber deutlich, dass ein schwieriger Engpass beendet worden ist.

Von Ulrich Reismann

Gleich zu Beginn seiner Amtszeit im Herbst 2015, da kamen auf Bürgermeister Sebastian Täger Zahlen zu, die bei ihm einerseits zwar Freude, andererseits aber auch Schrecken verursachten. Es waren Daten zu den Geburten und zu den Zuzügen, und – ei der Daus – er musste feststellen: Der zu erwartende Zuwachs war so groß, dass die Kindergartenplätze gar nicht würden mithalten können. Am Donnerstagnachmittag konnte Täger jetzt rückblickend darüber schmunzeln, schließlich stand man nun am glücklichen Ende eines mitunter etwas unruhigen Prozesses, in dem neue Kapazitäten geschaffen wurden. Der Anbau am Familienzentrum St. Urban gehört dazu. Er wurde am Donnerstag ganz offiziell seiner Bestimmung übergeben. Und da er sich in katholischer Trägerschaft befindet, stand dabei die Segnung der neuen Räume durch Pfarrer Klemens Schneider im Mittelpunkt.

Auf die teils strapazierten Nerven, die nicht nur in der Politik, sondern zwischenzeitlich – beim Provisorium in der alten Apotheke und während der Umbauphase an der Urbanstraße – auch bei Erzieherinnen und Eltern beansprucht wurden, gingen gleich mehrere Gratulanten ein. Und alle betonten: Entscheidend war, wie mit dieser Belastung umgegangen worden ist. Und das sah offensichtlich so aus, dass „alle an einem Strang zogen“, wie es der Bürgermeister formulierte. „Nur so kann das auch gut gehen.“ Damit bezog er sich zunächst auf die Zusammenarbeit mit der katholischen Kirchengemeinde, hob dann den besonnenen Umgang der Erzieherinnen mit den widrigen Umständen hervor: „Da war sehr viel Verständnis.“

Im gleichen Sinne äußerte sich Gabriele Heuchel, Verbundleiterin der vier Sendener Kindertagesstätten in katholischer Trägerschaft, und sprach den Mitarbeitern hierfür ein dickes Dankeschön aus. Die Leiterin des Familienzentrums St. Urban, Anja Orthmann, legte ihrerseits Wert darauf, auch auf die vorbildliche Rolle der Eltern hinzuweisen. Denn die hätten bei den Unzulänglichkeiten großes Einfühlungsvermögen bewiesen und mit eigener Mithilfe manches Manko überdeckt.

Martina Menkhoff-Braun brachte im Namen der Leiterinnen der anderen katholischen Kindergärten die Mühen der Vergangenheit auf folgenden Nenner: „Es ist endlich vollbracht.“

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