Adventskonzert in St. Urban
Gotteshaus mit festlichen Weisen erfüllt

Ottmarsbocholt -

Ein abwechslungsreiches und anspruchsvolles Repertoire genossen die Zuhörer beim Adventskonzert in St. Urban.

Montag, 11.12.2017, 18:12 Uhr

Gemeinsam mit der Organistin Uta-Maria Gennert-Stöcker, einem Streichquintett, dem Blockflötenchor „Ad libitum“, dem Kinderchor St. Laurentius/St. Urban und dem Hornisten Carl Vogt gestaltete der Kirchenchor St. Urban ein abwechslungsreiches Adventskonzert.
Gemeinsam mit der Organistin Uta-Maria Gennert-Stöcker, einem Streichquintett, dem Blockflötenchor „Ad libitum“, dem Kinderchor St. Laurentius/St. Urban und dem Hornisten Carl Vogt gestaltete der Kirchenchor St. Urban ein abwechslungsreiches Adventskonzert. Foto: ure

Einen breiten Bogen über rund 750 Jahre Musikgeschichte spannten die Mitwirkenden des Adventskonzertes, zu dem der Kirchenchor St. Urban am Sonntagnachmittag ins Ottmarsbocholter Gotteshaus eingeladen hatte. Unterstützt wurde der Chor von einem Streichquintett, dem Blockflötenchor „Ad libitum“ aus Senden, dem Kinderchor St. Laurentius/St. Urban, dem Hornisten Carl Vogt und der Organistin Uta-Maria Gennert-Stöcker . Die Gesamtleitung lag einmal mehr in den Händen von Chorleiter Klaus Andresen.

Beim Einzug und zur Eröffnung des rund 90-minütigen, sehr abwechslungsreichen Programms ließ der St. Urbanchor vierstimmig das mittelalterliche „Alta Trinita“ erklingen. Im Anschluss wechselten Chorstücke und Orchester einander ab, so dass wohl für jeden Konzertbesucher Ansprechendes geboten wurde. Sicherlich auch der jüngeren Generation. Denn mit dem Lied „Peace, Frieden, Shalom, Salam“ der Kölner Band „De Höhner“ frischte der Jugendchor das Programm mit einer zeitgenössischen Weise auf.

Für adventliche Stimmung sorgten vorwiegend jedoch „Klassiker“ des Barock wie das vom Kirchenchor vorgetragene, vierstimmige „Hoch tut euch auf, ihr Tore der Welt“ von Christoph Willibald Gluck (1714 bis 1787). Entsprechendes gilt für die Beiträge von „Ad libitum“. Mit Klängen aus der Renaissance zauberten die 17 Flötisten eine ganz besonders festliche Atmosphäre ins Kirchenschiff.

In der Mitte des Programms gab Klemens Schneider den musikalischen Beiträgen einen geistlichen Impuls. Der Pfarrer trug einen meditativen Text vor zum Lied „Maria durch den Dornwald ging“, das anschließend vom Kirchenchor intoniert wurde. Seinen fulminanten Abschluss fand der Nachmittag in St. Urban mit dem von allen Beteiligten gemeinsam vorgetragenen „Tochter Zion“ von Georg Friedrich Händel.

Aufgrund der durch Schnee und Eisglätte widrigen Straßenverhältnisse erlebten leider nur gut 100 Zuhörer das Konzert, das einen viel größeren Zuspruch verdient gehabt hätte.

Anzeige
Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5352139?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F104%2F166%2F
Stadtwerke fürchten um die Pünktlichkeit der Busse
Noch hat der Bus auf der Kanalstraße Vorfahrt. Die Stadt möchte das ändern und dem Radler auf der Promenade Vorfahrt geben.
Nachrichten-Ticker