Anerkennung
Vorbilder der Gemeinde

Senden -

Mit dem Umweltpreis der Gemeinde Senden ausgezeichnet wurden nun fünf Bürger und heimische Vereine. Gemeinde und Sparkasse Westmünsterland würdigen damit das Engagement für Naturschutz und Nachhaltigkeit.

Donnerstag, 21.12.2017, 20:12 Uhr

Den Umweltpreis der Gemeinde Senden nahmen fünf Sendener Bürger und Vereine entgegen.
Den Umweltpreis der Gemeinde Senden nahmen fünf Sendener Bürger und Vereine entgegen. Foto: hha

Innovativ, vorbildlich und vor allem engagiert: Der Umweltpreis der Gemeinde Senden und der Sparkasse Westmünsterland ehrt Bürger, die sich für den Klima- und Naturschutz einsetzen. Die Zerstörung der Pflanzenwelt, der Verlust unzähliger Arten und die Erwärmung des Klimas betreffen die gesamte Menschheit. Und die Probleme, die der Klimawandel mit sich bringt, werden nicht von allein verschwinden.

Dass auch Sendener Bürger voller Einsatz und Ausdauer für den Erhalt des Planeten kämpfen, sei also absolut vorbildlich und lobenswert, finden die Gemeinde Senden und die Sparkasse und würdigten daher nun das Engagement fünf Sendener Bürger und Vereine mit insgesamt 1000 Euro Preisgeld.

Einen Zufluchtsort für verschiedene Vögel schuf Georg Hohnlöchter im Sendener Ortskern und leistet auf diese Weise seit vielen Jahren einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Artenvielfalt. In ein blühendes Paradies, das den Betrachter ebenso wie die heimischen Insekten beglückt, verwandelte der Landwirtschaftliche Ortsverein Senden Feldränder in der und um die Gemeinde. Die insgesamt 20 Kilometer Blütenstreifen bieten verschiedensten Insekten einen neuen Lebensraum und sind eine wertvolle Maßnahme, um weiteren Verlust der Arten zu verhindern. Für diese Aktion, die eigenfinanziert umgesetzt wurde und auch die Gemeinde zum Nachmachen inspirierte, wurde der Ortsverein mit dem Sonderpreis der Jury ausgezeichnet.

Sie alle haben vorbildliche und nachahmenswerte Projekte auf die Beine gestellt.

Bürgermeister Sebastian Täger

Neben Umweltbewusstsein spielen Geselligkeit und Gemütlichkeit für die Radelgruppe des Heimatvereins Senden eine wichtige Rolle: Gemeinsam entdecken die Teilnehmer auf den wöchentlichen Touren neue Ecken der Region und lernen dabei Interessantes über Nachhaltigkeit und Naturschutz. Seit über 20 Jahren engagiert sich die Gruppe auf diese Weise in Sachen nachhaltiger Mobilität und legte so schon insgesamt rund 500 000 Kilometer zurück.

Ein „Aushängeschild der Gemeinde“, so die Preisverleiher, seien die Landfrauen aus Bösensell mit ihrem Engagement, so Bürgermeister Sebastian Täger . Denn schon seit 13 Jahren pflegen sie die öffentlichen Rosenbeete rund um die Landpfarrei in Bösensell und entlasten so auch die Gemeindearbeiter. Dass sie dabei schon öfter für Ein-Euro-Jobber gehalten worden seien, schmunzelte Täger, ändere nichts an ihrem unermüdlichen Einsatz.

Dem Umweltschutz und der Umweltbildung hat sich auch die Agenda21Senden verschrieben: Im Rahmen der Klimaschutzwoche des Kreises Coesfeld gab sie Bürgern die Möglichkeit Elek­troautos zu testen, und regte so zum Austausch über Nachhaltigkeit an. „Man braucht engagierte Menschen vor Ort, die den Motor für die Elektromobilität bilden“, würdigte Täger den Einsatz der Gruppe.

Die große Vorbildfunktion der Preisträger, die zu eigenem Engagement anregen, stellte der Bürgermeister in den Vordergrund: „Sie alle haben vorbildliche und nachahmenswerte Projekte auf die Beine gestellt.“

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