Prinzenproklamation in Otti-Botti:
Narren rocken für Sascha und Sarah die Bühne

Ottmarsbocholt -

Mit einem schwungvollen und hochklassigen karnevalistischen Programm haben Ottmarsbocholter Jecken für ihre närrischen Oberhäupter Sascha I. und Sarah II. bei der traditionellen Prinzenproklamation die Bühne gerockt.

Sonntag, 28.01.2018, 12:01 Uhr

Mit viel Humor, Selbstironie und mit Funkenmariechen Sarah II. hielt Prinz Sascha I. seine Antrittsrede. Durch das anschließende Programm führte Conférencier Christian Schemmer.
Mit viel Humor, Selbstironie und mit Funkenmariechen Sarah II. hielt Prinz Sascha I. seine Antrittsrede. Durch das anschließende Programm führte Conférencier Christian Schemmer. Foto: Dieter Klein

Die Prinzenproklamation von Sascha I. ist bereits Geschichte. Doch eines ist sicher: Über diese Geschichte der „Pripro 2018“ wird auch in Zukunft noch im heiteren Rückblick viel gesprochen werden. Denn sie war einmalig. Ein aus Otti-Botti hellleuchtender Fixstern am Narrenhimmel über der Karnevalsdiaspora Münsterland.

Ottmarsbocholter Narren proklamieren ihr Prinzenpaar

Doch eigentlich mag das niemand verwundern. Denn die Erklärung dieser Superlative fällt leicht. Zum Einen ist es das junge (wie jung gebliebene) Team der „Karnevalsgesellen“ von Otti-Botti mit ihrem Präsidenten Maximilian Hibbe, der auch im größten Tohuwabohu nie die Übersicht verlor. Dazu mit Conférencier Christian Schemmer am Mikrofon. Eine tolle, sprachgewaltige Type, die selbst altgedienten Karnevalspräsidenten in den rheinischen Hochburgen wieder richtig herzhaftes Lachen beibringen würde.

Prinzenproklamation in Otti-Botti

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Dann die flotten Garden und Tanzmädchen: die „Dansmüskes“ aller „Generationen“ wie die herrlichen „Trulla Trinen“. Der best kostümierte und größte Spielmannszug zwischen Köln und Kiel. Und schließlich und endlich: Mit Prinz Sascha I. und Ihrer Lieblichkeit, Funkenmariechen Sarah II. , feiert Otti-Botti ein großartiges Regentenpaar.

Und dabei nahm sich der Prinz auch gerne selbst auf die Schüppe: „Ich begrüße euch als Prinz Sascha der Erste. Unter den Prinzen nachweislich der Schwerste.“ (135 Kilo Bonbons) Und anerkennend, für die närrischen Nachbarschaften, die Ecken, weiter: „Für Nachhall sorgen auch andere in unserem Orte. Begrüßen wir die Ecken mit frohem Worte!“ Prinz Sascha würdigt alle sieben Karnevalsecken des närrischen Dorfes: „Die Heide hat viel mit Vögeln zu tun. Der Pfau war prächtig und bei weitem kein Huhn. Die Neustraße dreht im Karneval so richtig auf, im kreisenden Karussell endet des Prinzen Lauf. Orientalisch ging es in der Holte Straße zu. Bei ihnen entstand der Tempel von Kathmandu. Die gefährlichste Ecke ist sicherlich die Horst. Hier hausen Piraten, zur See, nicht im Forst. Alles Märchen sagen die Jecken der Hottenheide. Und begegnen uns im bunten Kleide. Bunt wird auch im Broholt groß geschrieben. Hier wurden edle Masken durchs Dorf getrieben. Die Masken fallen lassen wir heute nicht: Das Thema Dillenbaum bleibt im Dunkeln, nicht im Licht.“ Und er schließt, bevor er später seine Orden wie „Kamelle“ unters Volk bringt: „Unserer Vorliebe für Feuchtes wollen wir frönen. Also hebt euer Glas ohne zu stöhnen. Eine große Sause wollen wir erleben. Mit Show und Musik die Vollmers Halle erbeben!“

Und das tat sie dann auch. Mit großer Tombola und glücklichen Gewinnern, mit Jubiläumsprinz Peter Kock und all den närrischen Fürstenpaaren der vergangenen Jahre. Doch dann war es eine „Straße“, die die Narren bei der Pripro begeisterte: „Die Päterkes“ von der Holte Straße. Mit einer Wahnsinnsshow: „Was, wäre wenn ich nicht auf der Bühne wär. . .“ Die acht Männer boten eine absolut TV-reife Choreographie voller Witz und Schwung. Ähnlich wie die Schmonzette von Carsten Schemmer: „Hallo Bauern von Ottmarsbocholt. An Eurer Stelle würde ich jetzt nicht mehr in die Türkei reisen. Der Erdogan hat Euch auf dem Kieker: Ihr hättet was mit der Gülle-Bewegung zu tun!“ Und das war nur einer seiner vielen tollen Sprüche. . .

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