Sanierung beginnt am 20. Februar:
Pfarrheim hat feuchte Füße bekommen

Bösensell -

Die von Kindergruppen, Kolping und Messdienern genutzten Kellerräume des Pfarrheims St. Johannes werden aufgrund von Feuchtigkeitsschäden ab 20. Februar (Dienstag) saniert.

Donnerstag, 15.02.2018, 16:02 Uhr

Stockflecken haben sich in den Kellerräumen des Pfarrheims St. Johannes ausgebreitet. Im Rahmen einer Sanierung werden jetzt Teile des Putzes, des Fußbodens und die Heizkörper ausgetauscht.
Stockflecken haben sich in den Kellerräumen des Pfarrheims St. Johannes ausgebreitet. Im Rahmen einer Sanierung werden jetzt Teile des Putzes, des Fußbodens und die Heizkörper ausgetauscht. Foto: sff

Ohne das Pfarrheim St. Johannes wäre Bösensell sicherlich um einiges ärmer. Denn das 1980 erbaute Haus an der Espelstraße ist ein Ort der Begegnung sowie das Zentrum für viele kulturelle und gesellschaftliche Veranstaltungen. Doch im Laufe der vergangenen 38 Jahre hat es feuchte Füße bekommen. Das zeigt sich anhand etlicher großer Stockflecken an den Kellerwänden. Daher werden ab Dienstag (20. Februar) die fünf vielfältig genutzten Räume saniert und dauerhaft trockengelegt. Zusätzlich wird im EDV-Raum und im Domizil der Krabbel- und Spielgruppen ein neues Lüftungssystem installiert. Die DRK-Blutspende am Montagabend findet wie gewohnt im Pfarrheim statt.

Für die Sanierung haben sich Gemeindeausschuss und Bezirksausschuss von St. Johannes eingesetzt und grünes Licht vom Bistum erhalten, berichtet Helmut Gerweler . das Mitglied des Gemeindeausschusses wird die an die Bösenseller Firma Christian Kunkel vergebenen Arbeiten in den nächsten Wochen gemeinsam mit Paul Finkenbrink begleiten. Die vom Sendener Architekten Markus Stutenkemper geplanten Maßnahmen sind mit rund 30 000 Euro veranschlagt worden. Sie halten sich finanziell im Rahmen, da die von einem Fachmann überprüfte Ringdrainage des Gebäudes intakt ist.

Stockflecken haben sich an mehreren Stellen der Kellerräume des Pfarrheims ausgebreitet.

Stockflecken haben sich an mehreren Stellen der Kellerräume des Pfarrheims ausgebreitet. Foto: sff

„Uns geht es vor allem darum, dass die Kinder in vernünftig ausgestatteten Räumen untergebracht werden“, sagt Gerweler. Übergangsweise treffen sich die von der Kolpingsfamilie angebotenen Spiel- und Krabbelgruppe sowie die Messdiener im ehemaligen Raum der evangelischen Kirchengemeinde an der Roxeler Straße. Voraussichtlich bis kurz nach Ostern wird es dauern, bis die frisch sanierten Räume im Pfarrheim-Keller bezugsfertig sind. Dazu wird der Putz auf circa 60 „laufenden Metern“ vom Boden bis auf eine Höhe von 1,20 Meter ausgetauscht. Außerdem wird der Fußboden 20 Zentimeter tief ausgefräst und erneuert. Zusätzlich sollen auch noch neue Heizkörper installiert werden.

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