Heimatverein Senden
Wirken des langjährigen Vorsitzenden lebendig halten

Senden -

Die Versammlung des Heimatvereins Senden war nicht nur von Bilanz und Ausblick geprägt. Vielmehr gedachten die Mitglieder auch des langjährigen Wirkens von Rüdiger Bausch, der zum Ehrenvorsitzenden ernannt werden sollte.

Mittwoch, 14.03.2018, 11:03 Uhr

Der Vorstand des Heimatvereins zog ein Fazit eines Jahres mit vielen Aktivitäten, die guten Zuspruch fanden.
Der Vorstand des Heimatvereins zog ein Fazit eines Jahres mit vielen Aktivitäten, die guten Zuspruch fanden. Foto: dk

„Eigentlich sollte Rüdiger Bausch während der heutigen Mitgliederversammlung zum Ehrenvorsitzenden des Heimatvereins ernannt werden. Leider kann er diesen Tag nicht mehr erleben“, bedauerte Martin Lütkemann bei der Mitgliederversammlung des Vereins am Dienstagabend im „Treffpunkt“. Im Gedenken der Verstorbenen, neben Rüdiger Bausch noch Konrad Potts und Rudi Brinkmann, erhoben sich alle von ihren Plätzen.

Tiefe Betroffenheit ringsum, als Geschäftsführer Lütkemann eine Kerze zu Ehren Rüdiger Bauschs anzündete. „Er war 38 Jahre unser Vorsitzender. Ebenso wie die von ihm organisierten Jahresfahrten wird er uns auch selbst unvergessen bleiben. Bauschs größter Wunsch war eine feste Bleibe für den Heimatverein.“ Ein Haus wie Haus Palz. Die Chancen dafür stehen nicht schlecht, hieß es wenig später während der Aussprache im „Treffpunkt“. Kurzfristig stehen zwischen Gemeinde und Heimatverein Gespräche über eine gemeinsame Nutzungsordnung für dieses zentrale gelegene Denkmal an.

Auf die vielen neuen Mitglieder stießen die Gäste im Treffpunkt an.

Auf die vielen neuen Mitglieder stießen die Gäste im Treffpunkt an. Foto: dk

Doch bekanntlich liegen Freud und Leid meist dicht beieinander. Auch beim Heimatverein. Denn auch dort wurde die Versammlung noch heiter. Der Vorstandstisch – neben der 1. Vorsitzenden Agnes Wiesker, ihrem Stellvertreter Karl Schulze Höping, Kassiererin Gertrud Oelerich und Beirat Friedhelm Böckenholt – geriet in Bewegung. Wegen der zahlreichen neuen Mitglieder spendierte der Heimatverein eine Saalrunde „Klaren“ oder „Roten“. Da kam Stimmung auf.

Und die steigerte sich schnell. Denn – nach dem großen Erfolg im Vorjahr – lieferte der Verein den Jahresbericht über alle wesentlichen Aktivitäten aus dem vergangenen Jahr wieder als Film. So lachten und schmunzelten die Gäste im Saal darüber, wenn sie sich plötzlich auf der Großleinwand wiedererkannten. Ob beim Besuch im Landesmuseum, in Schloss Benrath, auf einem Bauernhof in der Region, bei der Führung durch die restaurierte St. Laurentius-Kirche, während der Jahresfahrt nach Görlitz oder auch „Im weißen Rössl“ ,dem Musical.

Liebevoll geschnitten, großartig musikalisch untermalt, lieferte der mehr als einstündige Streifen den besten Beweis für das freundschaftliche Miteinander.

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