Bundestagsabgeordneter bei Sendener CDU
Berliner Informationen aus erster Hand

Ottmarsbocholt -

Einen Einblick hinter die Kulissen der politischen Machtzentrale Berlin gewährte der neue Bundestagsabgeordnete Marc Henrichmann seinen Sendener Parteikollegen.

Mittwoch, 14.03.2018, 17:03 Uhr

Vor dem CDU-Gemeindeverband bot Marc Henrichmann politische Einblicke aus Berlin.
Vor dem CDU-Gemeindeverband bot Marc Henrichmann politische Einblicke aus Berlin. Foto: CDU Senden

Aus erster Hand berichtete der neue direkt gewählte CDU-Bundestagsabgeordnete Marc Henrichmann jetzt beim Gemeindeverbandsvorstand der CDU in der Gaststätte Kallwey in Ottmarsbocholt über die Koalitionsverhandlungen, das Zustandekommen und Inhalte des Koalitionsvertrages sowie die ersten Schritte in der Großen Koalition. „Ein wichtiges Thema wird die innere Sicherheit sein“, erwartete Henrichmann. Er setzte insbesondere auf erweiterte Fahndungsmaßnahmen zur Verbrechensbekämpfung, heißt es in der Pressemitteilung der CDU.

Als langjähriger Kommunalpolitiker und auch aus Verbundenheit zur Region sei er nach seiner Wahl sogleich Mitglied der Arbeitsgruppe Kommunales in der CDU-/CSU-Bundestagsfraktion geworden. Henrichmann betonte, wie wichtig für Bundespolitiker die Verdrahtung mit den Aktiven in den vielfältigen gesellschaftlichen Gruppen, Vereinen und ehrenamtlichen Initiativen vor Ort sei – eine Stärke, die gerade die zuletzt erstarkten populistischen Parteien nicht hätten.

Durch die Rückmeldungen der ehrenamtlichen Lokalpolitiker weiß der Abgeordnete, wie dringend die Gemeinden und auch die Wirtschaft die neue Regierung erwarten. Denn: Nicht nur die Sanierung der Steverhalle hängt davon ab, dass öffentliche Mittel seitens der Bundesregierung bewilligt werden oder zumindest ein förderunschädlicher Beginn der Bauarbeiten zugesagt wird. Die Sendener Vereine und Initiativen sowie das Kulturamt warten dringend auf Planungssicherheit zu Bauablauf und Nutzungsmöglichkeiten.

Mitgenommen hat Henrichmann das Anliegen der Sendener CDU, die Gemeinde nicht auf den Kosten für bereits abgelehnte Asylbewerber sitzen zu lassen, die nach drei Monaten noch nicht ausgereist sind. Auch die Kräfte der engagiert arbeitenden Helfer, so die Mitteilung, hätten hier eindeutig ihre Grenzen.

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