KFD St. Urban Ottmarsbocholt
Personal-Krise überwunden

Ottmarsbocholt -

Margret Klemmer hat im vergangen Jahr die Fäden bei der Frauengemeinschaft zusammengehalten - und sie wird das auch weiterhin tun.

Sonntag, 25.03.2018, 14:03 Uhr

Gut besucht war die Generalversammlung.
Gut besucht war die Generalversammlung. Foto: ure

Margret Klemmer hat im vergangen Jahr die Fäden bei der Frauengemeinschaft zusammengehalten - und sie wird das auch weiterhin tun. Ihre Bereitschaft, die offizielle Ansprechpartnerin zu bleiben, wurde am Samstagnachmittag von der Generalversammlung mit viel Beifall aufgenommen. Die KFD lebt, und das wird auch so bleiben.

Auch künftig steht Margret Klemmer nicht allein auf weiter Flur. Um die Finanzen kümmert sich Theresa Schulte Vorwick, die diesen Part von Irmgard Schulze Epping übernimmt. Sie scheidet aus persönlichen Gründen aus. Die Verwaltung der Mitglieder ist in Obhut von Herta Tschernay, was sie bereits im vorigen Jahr aus dem Hintergrund tat. Jetzt drückt sich ihr Engagement auch als offizielles Teammitglied aus. Und dann gibt es da noch eine Vierte im Bunde: Ute Albrecht. „Du hast mir manche Stunde beigestanden“, bedankte sich Klemmer bei der Pastoralreferentin. Was die KFD an ihr hat, wurde von Pfarrer Klemens Schneider gewürdigt. „Ich glaube, dass es keine bessere geistliche Beraterin geben kann, die so nah dran und so vom Fach ist“.

Aber auch das andere Geschlecht hilft mit, die Last auf mehrere Schultern zu verteilen, was bei den Ehegatten von Margret Klemmer und Herta Tschernay besonders erwähnt wurde. Pfarrer Schneider wollte bereits vernommen haben, dass die Männer „schon einen Mitgliedsaufnahmeantrag gestellt haben“. Wenn Klemmer rückblickend von einem „sehr, sehr schwierigen Jahr“ gesprochen hatte, so konnte diese Bürde nur dank der Gewissheit, „die Familie im Rücken zu haben“, gestemmt werden.

Vorstandsteam

Vorstandsteam Foto: ure

Bei der Versammlung wurde es eng im Pfarrheim. Nein, nicht für jene 60 Mitglieder, die gekommen waren. Für die war ausreichend Platz vorhanden. Wo Pfarrer Schneider Kapazitätsgrenzen sah, das war Fläche, um all die Plakate aufzuhängen, mit denen im Rechenschaftsbericht die Aktivitäten und – noch viel wichtiger – die Namen all der Frauen, welche die Kurse und Treffs vorbereiten und betreuen, aufgelistet wurden. Scherzhaft sah man fast schon die Notwendigkeit eines Anbaus, so lang war die Aufstellung. Die vor einem Jahr entstandene Vorstandskrise könne nicht darüber hinwegtäuschen, dass es hier weiterhin eine breite Palette an Veranstaltungen gebe, freute sich Alice Reifig vom KFD-Diözesanverband. Viele Frauen würden sich mit ihren spezifischen Interessen und Stärken einbringen. Pfarrer Schneider kommentierte dies mit den Worten „Das ist doch wunderbar“.

Angesichts dieser Fülle von individuellen Fähigkeiten könne es in den nächsten Wochen dann vielleicht auch noch gelingen, das Führungsteam weiter zu verstärken. „Jeder auf seinem Gebiet, wo er es kann“. Das Aufgabengebiet dort sei nicht vorgegeben, sondern könne individuell zugeschnitten werden, betonte Ute Albrecht. Auch brauche niemand hier und heute vor versammelter Mannschaft irgendwelche Zusagen zu geben, sondern könne demnächst erst einmal „unverbindlich gucken“. Das Wichtigste sei aber bereits geschafft: „Ein Grundstock ist da“.

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