Dozentenausstellung in der Friedenskapelle
Maler werben für die Kunst

Senden -

Malerei, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnte, präsentiert die Kunst- und Kulturinitiative Senden (KuKiS) noch bis zum 29. April in der Friedenskapelle. Die Dozenten Lucyna Baron, Ruth Overhoff und Yevhen Ayzenberg geben dort einen Einblick in ihr Schaffen.

Montag, 16.04.2018, 12:04 Uhr

Lucyna Baron (v.l.), Yevhen Ayzenberg und Ruth Overhoff sind die drei Künstler, die die Dozentenausstellung der KuKiS mit ihren sehr unterschiedlichen Werken gestalten.
Lucyna Baron (v.l.), Yevhen Ayzenberg und Ruth Overhoff sind die drei Künstler, die die Dozentenausstellung der KuKiS mit ihren sehr unterschiedlichen Werken gestalten. Foto: anw

Schon lange ist die Jahresausstellung der Kunst- und Kulturinitiative Senden (KuKiS) im Rathaus regelmäßig ein Anziehungspunkt für Kunstinteressierte. Die Veranstaltung gibt Künstlern in schöner Regelmäßigkeit eine Plattform, sich und ihre Werke der Öffentlichkeit zu präsentieren. Seit Sonntag ist die Friedenskapelle am „Grünen Grund“ Ort einer der seltenen Dozentenausstellungen der KuKiS. Gleich drei Kursleiter stellen dort noch bis zum 29. April einen Querschnitt ihrer Werke unter dem Titel „Drei Positionen“ aus.

Und „die können unterschiedlicher kaum sein“, sagte KuKiS-Vorsitzende Iris Weintz in ihrem Grußwort zur Eröffnung der Ausstellung, die musikalisch von Frank Schiweck am Saxofon begleitet wurde.

Lucyna Baron, Ruth Overhoff und Yevhen Ayzenberg machen mit dieser Ausstellung nicht nur Werbung in eigener Sache, sondern auch Werbung für die Kunst- und Kulturinitiative Senden: „Die Besucher können hier einen Eindruck von der Arbeit bekommen, die die KuKiS leistet“, erklärte Weintz, „und vielleicht bekommt der eine oder andere ja Lust, bei unseren Kursen dabei zu sein.“

Beeindruckend bedrückend sind die großformatigen Acrylbilder von Lucyna Baron, die Menschen aus dem krisengeschüttelten Kongo – und sich selbst porträtierte. Ihre Wirkung auf den Betrachter erzielt Baron nicht nur mit ihren Themen, sondern auch mit den gewählten Farben: Eine Mischung aus dunklen Tönen und leuchtendem Rot: Sie wolle mit ihrer Kunst nicht „gefällig sein“, sagte sie, sondern vielmehr der Persönlichkeit und die Seele der Porträtierten Raum geben.

Locker und von großer Leichtigkeit geprägt sind die Aquarelle von Ruth Overhoff. Ihre Landschaften und Blumenbilder leuchten um die Wette, strahlen unbeschwerte Fröhlichkeit aus. „Form und Farbe sind bei der Anlage meiner Bilder wichtig“, erläuterte sie, „und der Rest kommt dann von ganz alleine“.

Die Leidenschaft von Yevhen Ayzenberg, Absolvent der Kunstakademie Münster, liegt in der technischen Perfektion seiner Bilder („Ich male naturalistisch).“ Seine Landschaften wie „Der Himmel“, seine Szenen wie „Verführung“ sind ein Abbild der Wirklichkeit. Nicht selten nutzt Ayzenberg Fotos als Vorlage. Immer sichtbar in seinen Acryl- und Ölbildern ist die Pinselführung. „Sie ist Ausdruck meiner eigenen Bildsprache“, berichtete Ayzenberg.

Die Dozentenausstellung der KuKiS „Drei Positionen - Malerei“ ist bis zum 29. April in der ehemaligen Friedenskapelle (Am Grünen Grund) zu sehen. Am Samstag und Sonntag findet jeweils von 15 bis 18 Uhr ein Kunst-Café statt.

Vielleicht bekommt der eine oder andere ja Lust, bei unseren Kursen dabei zu sein.

KuKiS-Vorsitzende Iris Weintz
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