Kolping-Bewerbungstraining
Stärken und Schwächen erkundet

Senden -

Bereits zum siebten Mal bot die Kolpingsfamilie Senden ein Bewerbungstraining für die Neuntklässler der Edith-Stein-Schule an. In der Kolping-Bildungsstätte in Coesfeld konnten die Jugendlichen ihre individuellen Fähigkeiten erkunden.

Dienstag, 17.04.2018, 14:04 Uhr

In der Kolping-Bildungsstätte in Coesfeld konnten die Neuntklässler der Edith-Stein-Schule durch praktische Übungen und Gespräch ganz verschiedene Berufsfelder erkunden.
In der Kolping-Bildungsstätte in Coesfeld konnten die Neuntklässler der Edith-Stein-Schule durch praktische Übungen und Gespräch ganz verschiedene Berufsfelder erkunden. Foto: Kolping

Lernen und Bildung sind wesentliche Merkmal im Wirken und Handeln des Kolpingverbandes. Diesem Leitgedanken fühlt sich auch die Kolpingsfamilie Senden verpflichtet und bietet daher alljährlich ein Bewerbungstraining für Jugendliche der Edith-Stein-Schule an. Eine solche Maßnahme stand jetzt wieder zwei Tage lang für die Mädchen und Jungen der neunten Klasse auf dem Stundenplan. Sie konnten erkunden, wo genau ihre Stärken und Schwächen liegen. Die Kolpingfamilie Senden unternahm dazu mit rund 50 Jugendlichen eine Exkursion zur Kolping-Bildungsstätte in Coesfeld, heißt es in einer Mitteilung. Eine solche Tagung fand in dieser Konstellation zum siebten Mal statt.

Über die Bewertung der persönlichen Fähigkeiten sollte den Schüler vermittelt werden, für welche Berufsgruppe sie sich eignen. Denn nur wenn die Berufswahl gefällt und Sinn macht, bestehen gute Aussichten, sich in der Ausbildung wohl zu fühlen, heißt es weiter.

Am ersten Tag waren die Jugendlichen in zehn Stationen gefordert, Aufgaben aus ganz verschiedenen Berufsfeldern zu lösen. Die jeweiligen Leistungen wurden mit Hilfe eines Punktesystems bewertet. Anschließend erfolgte die Gesamtauswertung per Computerprogramm. „Aus dem Ergebnis konnten die Fachleute der Bildungsstätte dann jedem einzelnen Schüler als Momentaufnahme erklären, ob er mehr technische, mathematische, handwerkliche, künstlerisch-kreative oder mehr soziale Talente bewiesen hat“, so die Kolpingsfamilie Senden. Nachmittags wurden die Anforderungen und Aufgaben der jeweiligen Berufsgruppen in Gesprächen vertieft.

Am zweiten Projekttag standen Bewerbungsgespräche mit Firmeninhabern und Mitarbeitern von Personalabteilungen auf dem Programm. Die Schüler sollten spüren, wie dieses Verfahren in der Praxis abläuft. Bei den Gesprächen wurde erneut über individuelle Stärken und Schwächen diskutiert. Vielen Jugendlichen war die Anspannung während der Unterredung deutlich anzumerken. Nach dem Mittagessen wurde den Jugendlichen bei einem Abschlussgespräch ein Zertifikat mit den Ergebnissen und Beurteilungen ausgehändigt. Die betreuenden Lehrpersonen bescheinigten den Schülern ein tadelloses Verhalten und Engagement, heißt es in der Mitteilung.

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